Championjockey Alex Pietsch fehlte am Sonntag bei der Veranstaltung in Düsseldorf. Doch dies hatte seinen guten Grund. Denn im französischen Chantilly gab der von Jens Hirschberger trainierte Wild Chief im zur Gruppe II zählenden Prix d’Harcourt (130.000 Euro) über 2000 Meter seinen Saisoneinstand. Eines war schon vor dem Rennen klar: der Doyen-Sohn aus dem Besitz des Stalles Fürstenhof hatte eine schwierige Aufgabe vor der Brust.
Doch der Gast aus Deutschland verkaufte sich in starker Gesellschafft mehr als gut. Am Ende verpasste er als Sechster den letzten Geldrang nur knapp. Zunächst sah man den Doyen-Sohn an drittletzter Stelle, doch als es am Schloss vorbei ging machte er bereits Boden gut und sah sich in der Geraden in guter Position. Dort marschierter er dann auch immer weiter, aber die letzte Beschleunigung fehlte noch, so dass es am Ende für nicht mehr als Rang sechs reichen sollte.
Es gewann Corine Barande-Barbes 100:10-Außenseiter Garlingari (Stephane Pasquier) gegen den heranfliegenden Sumbal und den Vorjahreszweiten Affaire Solitaire. Für den Sieger, einen fünfjährigen Linngari-Sohn, war es bereits der zweite Gruppe-Treffer in diesem Jahr. Er gewann schon den Prix Exbury. Hier lautete der Einlauf auf den ersten drei Plätzen kurioserweise genauso wie am Sonntag im „d’Harcourt“.












