Wahnsinn! Sechs deutsche Siege in Nancy

Fast 40 deutsche Starter gab es am Samstag bei der Veranstaltung in Nancy-Brabois. Abgesehen von einem Cross Country-Rennen kamen in jeder der acht Prüfungen deutsche Pferde an den Start. Doch die hiesigen Galopper liefen nicht nur mit, sondern räumten richtig ab, denn es summierten sich schließlich sechs Siege.

Los ging es bereits im ersten Rennen, einem mit 13.000 Euro dotierten „Reclamer“ über 2950 Meter, in dem es beim Einlauf Solmen (K.Demme/St.Hellyn, 47:10) vor Cleanbreak (M.Rulec/S.Breux) und Pelvoux (W.Mongil/A.Suborics) sogar eine deutsche Dreierwette gab. Eine Länge Vorsprung hatte Solmen auf der Linie vor Cleanbreak. Als Fünfte verdiente auch Henk Grewes Ma Marie (R.Schistl) noch Geld.

Den zweiten Sieg gab es im dritten Rennen, einem mit 24.000 Euro dotierten Altersgewichtsrennen auf Course D-Niveau über 2400 Meter. Obwohl er beim Aufgalopp seinen Jockey Andreas Suborics ins Gras beförderte, siegte der von Waldemar Hickst trainierte Höny-Hofer Mister Universum (40:10) nach einem Rennen aus dem Vordertreffen überlegen mit zwei Längen Vorsprung gegen den Ex-Deutschen Polo, hinter dem Wolfgang Gülchers Mo Green (M.Seidl) den dritten Platz belegte.

Für den dritten deutschen Treffer sorgte im vierten Rennen, einem mit 23.000 Euro dotierten Handicap auf der Jagdbahn über 4200 Meter, der als 173:10-Chance angetretene Rulec-Schützling Ilvanas. Unter Hakim Tabet siegte der Lord of England-Sohn mit einer halben Länge Vorsprung. Platz vier ging in diesem Rennen an Waldemar Himmels Parron (J.-G.Gueracague).

Sieg Nummer vier war dann in einem Maidenrennen für Dreijährige über 2400 Meter (14.000 Euro) fällig, als sich die von Christian von der Recke trainierte Volfonic-Tochter Classic Bright (M.Pecheur) zur Quote von 180:10 leicht mit zwei Längen Vorsprung durchsetzte. Die Plätze vier, bzw. fünf gingen durch Oshtoran (A.Wöhler/M.Cadeddu) und Amangiri (Fr.J.Mayer/A.Coutier) ebenfalls an deutsche Pferde.

Den fünften Sieg gab es dann in einem Altersgewichtsrennen über 2400 Meter, in dem es um 16.000 Euro ging. Hier kam für den Stall Salzburg der von Sarah Steinberg vorbereitete Vierjährige Be Famous (R.Schistl) als überlegener Sieger mit sechs Längen Vorsprung vor Markus Klugs Bebe Cherie (M.Seidl), die den zweiten Platz belegte, über die Linie. Conny Brandstätters Mediane (B.Flandin) und Waldemar Himmels Craus (C.Stefan) verdienten als Vierte, bzw. Fünfter auch noch Geld. Be Famous, ein Kamsin-Sohn, war als 450:10-Außenseiter angetreten, da er aber in der Stallwette mit dem Mitfavoriten Edington gekoppelt war, gab es nur 45:10 am Toto.

Den letzten deutschen Sieg gab es schließlich in einem Handicap über 1950 Meter, in dem es um 18.000 Euro ging. Mirek Rulecs Rastignac (S.Breux/145:10) schlug hier mit drei Längen Vorsprung Waldemar Himmels Adriel (C.Stefan). Fünfter wurde Sascha Smrczeks Chuck Sport (Fr.R.Danz).
 

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