Spectre sorgt für Münchs ersten Gruppe-Sieg

Lange Jahre war Markus Münch Trainer in Frankfurt, Ende letzten Jahres wechselte er aber nach Frankreich und schlug in Chantilly seine Zelte auf. Am Donnerstag sorgte er in Maisons-Laffitte für eine Sensation, als ihm mit der Siyouni-Tochter Spectre der Sieg im Prix Imprudence (Gr. III, 80.000 Euro) über 1400 Meter der Geraden Bahn gelang. Es war der erste Gruppe-Erfolg des ehemaligen Bundesliga-Profis.

Schon früh war zu erkennen das Spectre unter Pierre-Charles Boudot in diesem Rennen etwas abbekommen wird, doch die Art und Weise wie die Stute am Ende immer stärker wurde, war so nicht zu erwarten gewesen. Fast noch leicht verwies die von Markus Münch gezogene Spectre, die zur Familie von Ito gehört – die Mutter Inez (Dai Jin) ist eine waschechte Schlenderhanerin und die dritte Mutter Iberica ist Itos vierte Mutter-, Midweek und Rosay auf die Plätze.

240:10 zahlte der Coup der Münch-Lady, die noch eine Nennung für die Poule d’Essai des Pouliches, die französischen 1000 Guineas besitzt.

Darüber hinaus stand am Donnerstag noch der Prix Djebel (Gr. III, 80.000 Euro) über 1400 Meter (Gerade Bahn) auf der Karte. Dieser ging etwas überraschend an den Myboycharlie-Sohn Cheikeljack (120:10), der von dem auch in Deutschland bestens bekannten Henri-Alex Pantall trainiert wird. Unter Vincent Cheminaud verwies er Ribchester auf Rang zwei. Dieser wurde aber wegen Behinderung des am Ende fünfplatzierten Vedevani auf eben diesen Platz zurückversetzt. Somit ging Platz zwei an Attendu, Dritter wurde Moon Trouble.

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