Derby-Ambitionen zum Raffelberg-Start

Saisonpremiere am Sonntag um 14.00 Uhr auf dem bei den Zuschauern besonders beliebten Mülheimer Raffelberg mit dem ersten von vier diesjährigen Renntagen (Zum Tagesmarkt).

Hauptrennen des Tages ist ein mit 8.500 Euro dotierter Ausgleich II über 2000 Meter, der mit zehn Pferden gut zusammen gekommen ist. Ein Trio bietet der frühere französische Spitzenjockey und jetzige Mülheimer Trainer William Mongil auf seiner Heimatbahn auf. Im Focus könnte in diesem Rennen allerdings Angel Moon als erster Deutschlandstarter von Melanie Sauer sein. Ein Jackpot in der Dreierwette in Höhe von 3.888,60 Euro ist ein zusätzlicher Anreiz für die Wetter, was auch für die 10.000 Euro Garantiezahlung in der Viererwette der Wettchance des Tages im Ausgelich IV über die Meile (6. Rennen) bedeutet (Zum Rennen).

Der Ausgleich II sticht zwar nach der Skala aus der Karte heraus, aber sportlich gesehen verspricht die Maidenprüfung für den Derbyjahrgang noch mehr. Dass um diese Jahreszeit von acht Teilnehmern noch alle eine Startberechtigung für das „Blaue Band“ haben, kommt eher selten vor. Einen sicheren Siegkandidaten findet unter den acht Teilnehmern nicht, von der Stallform am ehesten Gestüt Röttgens Aramon aus dem Quartier von Markus Klug, der mit den ersten Saison-Startern über Ostern schon gute Frühform bewies. Als Monsun-Sohn, den die Verantwortlichen in Röttgen vor zwei Jahren auf der BBAG-Jährlingsauktion für 260.000 Euro zurückkauften, wird er den zu erwartenden elastischen Boden mögen.

Fast alle großen Quartiere sind vertreten, Andreas Wöhler nannte bei Cashman in der Stallparade der Sport-Welt genau wie Jean-Pierre Carvalho bei Karajol und Yasmin Almenräder bei Incroyable das Derby oder Qualifikation fürs „Blaue Band“ als Ziel. Mario Hofer prognostizierte bei Noble House zumindest Black Type, Zanini zeigte zuletzt schon in Krefeld hinter Jarahi und Izzo, was in ihm steckt, und auch Sascha Smrczek erhofft von Alsterprinz wenigstens eine Derbyteilnahme. Und Peter Schiergen meinte gegenüber GaloppOnline.de, das der glänzend gezogene Silver Sea direkt beim Erstauftritt Farbe bekennen müsse. (Zum Rennen)

Also braucht man sicherlich keine hellseherischen Fähigkeiten, um zu prophezeien, dass der Sieger und die Platzierten des Mülheimer Preises der Fromberger-Gruppe am zweiten Juli-Sonntag auf der Horner Rennbahn im Rennen der Rennen vermutlich qualifiziert sein werden.

Der Raffelberger Aufgalopp als erstes Rennen wendet sich an die schnelle Truppe der Dreijährigen über 1200 Meter mit sechs Pferden (Zum Rennen).

 

 

 

 

 

 

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