Die Stallform von Andreas Löwe ist unverändert atemberaubend. Der Kölner Trainer gewann durch Stall Lintecs Mamool-Tochter Lips Planet unter Andreas Helfenbein gleich das einleitende Rennen für dreijährige Stuten zur Saisonpremiere in Düsseldorf gegen Bastille und Milenia.
„Lips Planet zeigte sich über Winter deutlich verbessert. Ich sagte bereits im vergangenen Jahr zweimal zu meinem Besitzer, dass wir eine gute Chance haben müssten, vorne zu landen. Doch hat es dann jedes Mal nicht geklappt. Jetzt gehen wir in die 1000 Guineas, vorher laufen wir aber noch in einem Listenrennen“, so Andreas Löwe, der bereits sein viertes Rennen im Derby-Jahrgang in der noch jungen Saison für sich entschied. Der Stall Lintec war bereits vor einer Woche in Krefeld mit Dynamic Lips erfolgreich. Ihre Stallgefährtin Lips Planet fiel bei RaceBets für einen Guineas-Sieg von 500 auf 150:10.
Auch Waldemar Hickst steigt mit vollen Akkorden in die neue Saison ein, gewann durch Gestüt Ittlingens Novano unter Andreas Suborics bereits sein drittes Rennen bei seinem dritten Start. Der Samum-Sohn Novano scheiterte im Vorjahr nur an dem späteren Derby-Favoriten Shimrano und dem sehr guten Nordic Flight, musste dann aber Ende Mai eine längere Pause einlegen. Vor einer guten Zukunft sollte aber auch als Zweitplatzierte Gestüt Röttgens Kizingo stehen, die von Charlie Hills zu Markus Klug kam.
Apropos Markus Klug: Der Heumarer Trainer gewann durch den Soldier Hollow-Sohn Dschinghis Secret unter Martin Seidl sein erstes Rennen in diesem Jahr gegen die lange sich verteidigende Son Marcia und Joker. Der dreijährige Dschinghis Secret im Besitz von Horst Pudwill besitzt Nennungen sowohl für das Deutsche- als auch das Schweizer Derby.
„Ich hatte schon gewisse Bedenken, ob die Kondition nach zwei Arbeiten auf der Sandbahn ausreichen würde. Dass Dschinghis Secret so leicht gewinnt, hätte ich nicht gedacht. Er gehört auf den weiteren Distanzen zu meinen besten Dreijährigen im Stall, wird vor dem Union-Rennen wahrscheinlich das Gruppe III in Baden-Baden ansteuern“, so Markus Klug.










