Schock für die englischen Online-Buchmacher?

Heute wird es spannend im Mutterland des Rennsports. Und ausnahmsweise dieses Mal nicht auf der Rennbahn, sondern im House of Commons.

Buchmacher, die auf der Insel ansässig sind, zahlen auf ihre Wettumsätze nach einem bestimmten Abgabe-System, das seit 50 Jahren gültig ist, Steuern. Das betrifft ca. 9000 (!) Buchmacherläden in England.

Die Online-Buchmacher, die Ihren Firmensitz ins Ausland verlagert hatten, konnten den Zahlungen nahezu entgehen. Die geringen Steuern, die sie entrichten mussten, kamen dem englischen Rennsport bislang nicht zugute. Dies könnte sich ändern und der britischen Rennsportindustrie jährlich Millionen von neuen Geldern bescheren.

Zumindest erwartet man heute, dass die Regierung entsprechend beschließt und die neue Regelung bald in Kraft treten wird, wie es von der British Horseracing Authority schon lange gefordert wurde

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