Gleich zwei Rennen der Gruppe I über jeweils 1818 Meter standen am Samstagabend in Gulfstream Park auf dem Programm und endeten mit Niederlagen der Favoriten.
Im Donn Handicap (500.000 Dollar) konnte Keen Ice, seines Zeichens der einzige Bezwinger von Amerikas Stargalopper American Pharoah die Erwartungen nicht erfüllen, endete nur auf dem sechsten Platz. Dafür machte der sechs Jahre alte Mshawish mit John Velazquez Eindruck und gewann das Gruppe I-Event mit zwei Längen Vorsprung gegen Valid und Mexikoma zur Siegquote von 56:10.
Mshawisch belegte als Dreijähriger in seiner früheren französischen Heimat Platz vier in dem von Intello gewonnenen Prix du Jockey Club. Nun konnte er unter den Fittichen von Todd Pletcher bereits sein zweites Rennen der Gruppe I gewinnen, die „beste Leistung des Pferdes“, wie sein amerikanischer Trainer meint.
Sein Coach möchte ihn nun am 26. März wohl eher im Dubai World Cup und nicht im Dubai Turf aufbieten. Im Turf, dem ehemaligen Dubai Duty Free, wurde Mshawisch im Vorjahr Dritter zu dem erstklassigen Solow und The Grey Gatsby. Das Donn Handicap, das Todd Pletcher bereits fünfmal gewann, war schon öfter das Sprungbrett zu einem erfolgreichen Dubai-Ausflug. Denn Captain Steve und Invasor konnten danach den Dubai World Cup gewinnen.
Genau vor einem Jahr siegte Mshawisch im Gulfstream Turf Handicap (350.000 Dollar) nach einem begeisternden Finale mit Nasenspitze Vorsprung gegen den Außenseiter Slumber. Wenn das kein gutes Zeichen für den Gewinner vom Samstag ist? Der ebenfalls sechsjährige Lukes Alley konnte sich ebenfalls nur ganz knapp mit Paco Lopez als 61:10-Chance gegen Shining Cooper und All Included durchsetzen.
Der von Josie Carroll trainierte Lukes Alley galt im vergangenen Jahr als das beste ältere Rennpferd Kanadas und ist mehrfacher Gruppe-Sieger. Eine enttäuschende Vorstellung bot dagegen Arlington Million-Sieger The Pizza Man, der als Fünfter nur eine mäßige Vorstellung ablieferte.











