Al Kazeem die Zweite – Sinndar die Dritte

Er hatte sich bereits 2014 einmal als Deckhengst im The Royal Studs von Queen Elizabeth für 18.000 Pfund versucht, doch seine Fertilitätsrate war nicht die Beste.

Der seinerzeitige dreifache Gruppe I-Sieger Al Kazeem kehrte daraufhin im Sommer desselben Jahres auf die Rennbahn zurück und tat das, was er zumindest damals besser konnte, auf Gruppe-Ebene Rennen laufen. Drei Gruppesiege kamen dann noch einmal bis Mai 2015 zusammen, darunter einer auf Top-Level. 2016 startet man den nächsten Versuch mit ihm als Stallion. Der Dubawi-Sohn wird im Oakgrove Stud in Chepstow aufgestellt, seine Decktaxe wird 12.000 Pfund betragen.

Der Aga Khan-Stallion Sinndar hatte nie Befruchtungsprobleme, wechselt aber das Gestüt. Und das zum dritten Mal. Angefangen hatte der Grand Lodge-Sohn vor 14 Jahren im irischen Giltown Stud seiner Hoheit für 30.000 irische Pfund. 2006 wechselte der Millenium-Arc-Sieger in die französische Dependance des Aga Khan, das Haras de Bonnevale. Von 20.000 Euro bis in diesem Jahr 4.500 Euro ging die Taxe immer weiter runter. Viele gute Sieger zeugte der Vater des Preis von Europa-Siegers Youmzain, aber irgendwie war er nie modern.

Im kommenden Jahr wechselt er zum dritten Mal den Standort und deckt im Haras du Lion in West-Frankreich. Die Decktaxe wird nochmals auf 3.500 Euro reduziert.

 

 

 

 

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