Das wichtigste Handicap beim vorletzten Bremer Renntag der Saison 2015, der Ausgleich II über 1300 Meter, ging am Samstag durch den Pivotal-Sohn Finch Hatton in das Warendorfer Quartier von Ferdinand Leve. Der vierjährige Wallach, ein Halbbruder des Gruppesiegers Felician, verwies unter Andreas Helfenbein als 41:10-Favorit die Stuten More Than Honey, Saldaria, Rosenkönig, und Sara Taylor auf die Plätze, wobei es auf dem vierten Platz ein totes Rennen gab. Zuvor hatte bereits Finch Hattons Halbschwester Fiorella im Ausgleich IV über 1200 Meter für Ferdinand Leve und das Gestüt Haus Ittlingen gepunktet. Die 40:10-Chance führte der Auszubildende Robin Weber zum Sieg über den von seinem Chef Henk Grewe trainierten Sameer (Zum Video).
Ein erfolgreiches Comeback nach einer längeren Pause gab im Dreijährigenrennen über 2400 Meter die von Andreas Löwe trainierte Höny-Hoferin Salve Venezia. Die Areion-Tochter gewann unter Marc Lerner, der für Andreas Suborics einsprang, gegen Sacrifice My Soul und Le Monsun. 34:10 gab es hier auf Sieg.
Das Jagdrennen über 3500 Meter, das vorletzte Hindernisrennen der Saison, wurde eine leichte Beute des von Elfi Schnakenberg trainierten Good Prince, der unter Champion Cevin Chan zur Quote von 29:10 locker gegen Six Stone Ned und Illuminati zum Zuge kam (Zum Video). Eine ganz blasse Vorstellung gab in diesem Rennen der Favorit Nuevo Leon, der vom Start bis ins Ziel auf dem letzten Platz zu finden war und schließlich vor dem letzten Sprung angehalten wurde.
Das letzte Rennen, der Ausgleich IV über 2200 Meter, ging durch Julia Römichs Landadel an Alexander Pietsch, für den der 111:10-Außenseiter der zweite Tagestreffer war.











