Das war ein Paukenschlag, der sich so schnell sicher nicht wiederholt. Bei der Veranstaltung am Mittwoch in Straßburg-Hoerdt gewann der von Erika Mäder trainierte, und auch im Besitz der Krefelder Trainerin stehende Kreuz As als 523:10-Außenseiter ein mit 22.000 Euro dotiertes Hürdenrennen über 3800 Meter. Nach einem wirklichen Klasseritt von Championjockey Cevin Chan setzte sich der fünfjährige Areion-Sohn nach Kampf mit einem Kopf-Vorsprung durch.
Dass er dabei vom Ausfall des 16:10-Favoriten Storm of Saintly (gewann im vergangenen Jahr mit der Grand Steeplechase de Paris das höchstdotierte Hindernisrennen Frankreichs) profitierte, der mit Siegchancen am letzten Hindernis zu Fall kam, dürfte den deutschen Wettern, und auch seiner Trainerin ziemlich egal gewesen sein.
Der Erfolg von Kreuz As war jedoch nicht der einzige deutsche Sieg an diesem Tag in Straßburg, denn zuvor gab es auf dem Rechtskurs im Elsass bereits zwei Erfolge für deutsche Trainer. In einem Verkaufsrennen über 1400 Meter, das mit 12.000 Euro dotiert war, gewann mit dem von Henk Grewe für Christoph Holschbach vorbereiteten Chapman (Marc Lerner) ebenfalls ein deutsches Pferd zu dreistelligen Odds. 182:10 gab es auf den Erfolg des sechsjährigen Big Shuffle-Sohnes, der auf der Linie einen Hals-Vorteil vor dem Zweitplatzierten hatte. Dritter wurde Peter Schiergens Royal Fox (Patrick Gibson).
Zu seinem dritten Sieg in Folge kam in einem 18.000 Euro-Handicap über 2100 Meter der von William Mongil für den Stall Hexenberg trainierte Oldie Pelvoux. Nach zwei Siegen in der Verkaufsklasse setzte sich der Zehnjährige unter Tony Piccone als 43:10-Favorit knapp mit einem Kopf-Vorteil durch.
Doch nicht nur in Straßburg gab es am Mittwoch deutsche Siege, auch bei der Veranstaltung in Toulouse war ein deutscher Trainer erfolgreich. Dabei handelte es sich um Michael Figge, dessen guter Dreijähriger Shutterbug, der zuletzt zweiter in einem Listenrennen in Rom war, eine Course D-Prüfung über 2100 Meter, die mit 27.000 Euro dotiert war, für sich entschied.
Dabei hatte der zur Quote von 44:10 angetretene Soldier of Fortune-Sohn unter Anthony Crastus nach einem Rennen von vorne im Ziel einen Vorteil von zwei Längen vor dem favorisierten Aga Khan-Wallach Cayirli.










