Ruby Walsh nagelt mit Arctic Fire noch Monksland fest

Soldier Hollow gelang als Vater von Parthenius nicht nur ein Gruppe-Sieg am Sonntag in Krefeld. Der Deckhengst im Gestüt Auenquelle war auch verantwortlich für den Grade II-Treffer von Arctic Fire im irischen Navan. Allerdings sah es lange so, als ob die Anhänger des von Willie Mullins trainierten klaren 16:10-Favoriten im Einlauf des Lismullen-Hurdle (40.000 Euro) über 4023 Meter ihre Wettscheine wegwerfen müssten.

Zu diesem Zeitpunkt schien alles auf einen Zweikampf zwischen dem früh in Front gezogenen Monksland und Tagliatelle hinauszulaufen. Aber keiner hatte die Rechnung ohne den Wirt, in diesem Fall ohne Ruby Walsh, gemacht. Denn der Meisterjockey mobilisierte den diesjährigen Champion-Hurdle Zweiten zu einem ganz großen Speedwirbel und nagelte schließlich Monksland kurz vor der Linie quasi noch fest (Zum Video). 

Besser konnte damit die Pause seit dem zweiten Platz hinter dem Hürdencrack Faugheen im Champion Hurdle von Punchestown für Arctic Fire kaum ausfallen, der nach drei zweiten Plätzen in drei Gruppe I-Rennen zu den besten Hürdlern auf der Insel gehört.  

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