„Als Reaktion auf die spektakuläre Steuerfahndungsaktion der Staatsanwaltschaft Frankfurt samt der Durchsuchungen in der DFB-Zentrale und den Privatwohnungen aktiver oder ehemaliger hoher DFB-Funktionäre muss der Magistrat den Vertrag mit dem DFB zwecks Übergabe des Galopprennbahn-Areals ab dem 1. Januar 2016 mit sofortiger Wirkung aussetzen.“
Das fordern die Bürger Für Frankfurt im Römer auf ihrer Homepage am 3.November mit der Aufforderung an die Stadt Frankfurt nicht Schaden zu nehmen am Steuerskandal des DFB. Die „Bürger Für Frankfurt (BFF)“ sind mit fünf Stadtverordneten im Frankfurter Römer vertreten.
Weiter führen sie aus: „Selbstverständlich gelten auch für den DFB sowie die betroffenen Funktionäre die Unschuldsvermutungen bis zum eventuellen Beweis des Gegenteils. Doch bis zur rechtlichen Klärung der Vorgänge ist es im Interesse der Stadt Frankfurt, sich zumindest einstweilen von einem Partner zu distanzieren, der sich solch schweren Vorwürfen ausgesetzt sieht. Dieses Vorgehen empfiehlt sich umso mehr auch wegen der mehr als ungewöhnlich guten Konditionen, die seitens der Stadt dem DFB für den Erwerb des Geländes zugebilligt wurden. Die BFF-Fraktion hat deshalb noch vor der Durchsuchungsaktion in einem Antrag an die Stadtverordneten eine kritische Überprüfung des Vertrages durch unabhängige Gutachter gefordert.“
Holger Faust vom Frankfurter Renn-Klub gab dazu eine Stellungnahme ab: „Der DFB wird in Deutschland leider behandelt wie eine heilige Kuh, dennoch müssen Straftaten, sofern sie begangen werden, auch verfolgt werden. Wir gehen davon aus, dass es im Hinblick auf das Gelände der Rennbahn mit der Stadt und dem DFB auch Ungereimtheiten gegeben hat.“
Und Vizepräsidentin Christiane Weil-Daßbach dazu: „Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Wer weiß, ob der DFB bei der Vergabe des Rennbahn-Geländes nicht auch süße Bonbons an die Stadt verteilt hat?“












