Sechzehn Stunden nach seinem Triumph mit Found im Breeders’ Cup Turf über 2400 Meter gegen den Arc-Sieger Golden Horn siegte Ryan Moore schon wieder auf Gruppe I-Parkett.
Quasi vom Flieger aufs Siegerpodest ging es für den Weltklasse-Jockey, nachdem er mit Aidan O’Briens Johannes Vermeer, typisch Coolmore-Like benannt nach dem weltberühmten niederländischen Maler, im französischen Saint-Cloud das mit 250.000 Euro dotierte Criterium International (Gr.I) über 1400 Meter gewonnen hatte. Der zweijährige Galileo-Sohn, der erst vor einer Woche Zweiter zu Marcel in der Racing Post Trophy in Doncaster auf Gruppe I-Niveau wurde, absolvierte sein strammes Gruppe I-Programm – drei Auftritte in knapp einem Monat auf dieser Ebene – mit einem knappen Kopf-Sieg gegen Ed Walkers Stormy Antarctic und dem drittplatzierten Wertheimer-Hengst Attendu aus dem Stall von Carlos Laffon-Parias. 35:10 gab es für den O‘Brien-Kandidaten, Richard Faheys 28:10-Favorit Donjuan Triumphant wurde lediglich Vierter.
„Er lief im Legardere am Arc-Sonntag sehr gut, und war als Vierter nur um eine Länge vom Sieger geschlagen. Der Boden war heute gerade noch schnell genug für ihn, er ist ein sehr fittes und hartes Pferd, der seinen Job versteht. In Doncaster lief er vor eine Woche auch prima. Seine Einstellung ist großartig, wollen wir einmal hoffen, dass er sich so weiter entwickelt“, Ryan Moore zeigte sich hochzufrieden mit dem Klasse-Zweijährigen.












