Wöhler-Einlauf im BBAG-Auktionsrennen

Im mit 200.000 Euro dotierten Iffezheimer Pendant war Andreas Wöhlers Volcancito als zweiter Favorit mit 52:10 notiert worden, enttäuschte allerdings im von Millowitsch gewonnen BBAG-Auktionsrennen als Vorletzter sehr. Am Sonntag stellte der zweijährige Myboycharlie-Sohn diese Vorstellung richtig und gewann das mit 52.000 Euro dotierte Hurricane Run- BBAG-Auktionsrennen München über 1600 Meter (Zum Video), diesmal zu Außenseiter-Odds von 122:10, leicht mit drei Längen gegen seine Team-Kollegin und 40:10 Co-Favoritin A Raving Beauty und Mario Hofers Noble House, der Dritter wurde.

Volcancito übernahm im Einlauf des ersten Highlights der Riemer Sonntags-Karte aus zweiter Position kommend die Führung von Markus Klugs Walerio und gab diese mit Jozef Bojko bis zum Pfosten nicht mehr ab. Gestüt Karlshofs A Raving Beauty versuchte zwar anzugreifen, konnte aber unter Eduardo Pedroza lediglich den zweiten Platz gegen Noble House halten. Die ersten Drei konnten sich weit vom Rest des Feldes absondern. Peter Schiegens hoch gehandelter 28:10-Favorit Starlite Express fand mit Daniele Porcu beim Debüt auf vermutlich zu aufgeweichter Bahn nie entscheidend in die Partie.

„Die Entscheidung für Eddy war nicht einfach, beide gaben sich in der Arbeit nicht viel. Volcancito hatte in Baden Pech, weil er so schlecht absprang, das war das Rennen für ihn gelaufen“, teilte Andreas Wöhlers Assistenztrainerin Christa German mit.

In den ersten drei Tagesprüfungen gab es ebenfalls Favoriten-Niederlagen aber dafür Co-Favoriten-Erfolge. Im Opener der Riemer Karte landete Peter Schiergens zweijähriger Ammerländer 19:10-Favorit Danish King nach kurzer Führung im Einlauf nur im Mittelfeld. Gewonnen wurde die Youngster-Prüfung über 1400 Meter von Michael Figges 30:10-Co-Favoriten Dakarius Fritz. Der zweijährige Königstiger-Sohn kam unter Bertrand Flandrin mit schönem Speed sicher gegen die stark endende Chandos Belle aus dem Recke-Quartier und Jutta Mayers drittplatzierte Action Pure hin.

Im zweiten Rennen, einer Sieglosen-Prüfung für den Derbyjahrgang über 2000 Meter, gingen die Wetter mit Andreas Wöhlers Lady Oracle. Doch die 24:10- Favoritin aus dem Besitz von Australian Bloodstock kam, obwohl sie Eingangs der Zielgeraden mit Eduardo Pedroza wie die Siegerin aussah, nur auf den dritten Platz (Zum Video). Gewonnen wurde die Maidenaufgabe von Carmen Bosckais 31:10-Co-Favoritin Viva La Vita, die mit Martin Seidl im Einlauf mit viel Schwung zu ihrem ersten Sieg kam. Gerald Geislers Debütant und Riesen-Außenseiter (269:10) Kaminsky bäumte sich im Einlauf immer wieder gegen die Angriffe von Lady Oracle auf und wurde mit Stephen Hellyn Zweiter.

Auch im dritten Rennen gab es den Sieg eines Co-Favoriten. Gerald Geislers 45:10 Chance Tenderness holte sich mit Eva-Maria Zwingelstein den Ausgleich III über die Meile gegen Stefan Richters Winola und die drittplatzierte Kowalsky aus dem Stall von Andrea Schwarzenbeck.

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