Finale im Herrenkrug. Der erste Sieger des letzten Veranstaltungstages am Samstag in Magdeburg hieß Schäng (26:10). Der Schützling von Pavel Vovecnko gewann das einleitende Zweijährigen-Rennen über 1300 Meter unter Filip Minarik leicht. Nur mit den Händen geritten verwies der Contat-Sohn die Fährhoferin Lagoa und Linarda auf die Plätze zwei und drei (Zum Video). Minarik war an diesem Tag noch zwei weitere Male erfolgreich, als er mit Guido Scholzes Rosentor (92:10) den Ausgleich IV über 1800 Meter gewinnen und das Auktionsrennen gewinnen konnte (siehe Extratext).
Mister Spock (27:10) macht dort weiter, wo er zuletzt immer aufhörte. Auf Rang eins. Auch im Ausgleich II über 1300 Meter war der von Marco Angermann trainierte It’s Gino-Sohn nicht zu stoppen. Unter Francisco Franco da Silva gewann er sicher gegen El Zagal. Zuvor war Mister Spock viermal im niedrigsten Handicap erfolgreich. Jetzt raste er mit Lichtgeschwindigkeit durch diesen Ausgleich II (Zum Video). Man darf gespannt sein, wie es mit dem It’s Gino-Sohn weitergeht.
Das Dreijährigen-Rennen ging durch Andiamo nach Hannover an den Stall von Hans-Jürgen Gröschel. Unter Jozef Bojko setzte sich der Electric Beat-Sohn locker gegen Honey Pie durch. Für Andiamo (64:10) war es beim zehnten Start der erste Sieg. Gröschel gewann auch noch den Ausgleich III über 2050 Meter mit Foreign Hill (19:10), der von Tommaso Scardino geritten wurde. Geteilt werden musste der Ausgleich IV über 2050 Meter. Die erste Abteilung gewann Astigo (64:10, Rafael Schistl) aus dem Stall von Eva Fabianova. Die zweite Abteilung ging an Old Firehand (31:10, Alexander Weis) und Trainerin Sarah Weis.
Für die Überraschung des Tages sorgte Sascha Smrczeks Jazz Bay, der unter Francesco Ladu den Ausgleich IV über 1300 Meter gewann. Wer auf den Sieg des Vierjährigen gewettet hatte, der durfte sich über eine stattliche Quote von 226:10 freuen. Bei sonnigem Herbstwetter fanden noch einmal Tausende den Weg in den Herrenkrug, doch das Finale in Magdeburg stand auch unter dem Eindruck des tragischen Todes von Sandra Eichenhofer. Alle Reiter trugen an diesem Tag Trauerflor.












