American Pharoah sagt „Good Bye“. Doch das soll am Samstag im Breeders‘ Cup Classic nach Möglichkeiten mit einer Gala geschehen.
Nichts anderes erwarten die Fans des Pioneerof The Nile-Sohns, der als heißer Favorit in die 2000 Meter gehen wird. “Es ist ein hartes Rennen und ein sehr gutes Feld, aber das wünscht man sich ja“, sagte Bob Baffert am Mittwoch. Doch die Situation hatte sich am Donnerstabend noch einmal geändert. Die als schärfste Gegnerin des „Pharoah“ geltende Beholder wurde aus dem Rennen genommen. Nach der letzten Arbeit fand man Blut bei der Atemwegs-Untersuchung. Ein Start im „Classic“ war nicht mehr möglich. Für den Triple Crown-Sieger American Pharoah wird es der letzte Start in seiner großartigen Karriere sein. Er wird kommenden Jahr als Deckhengst debütieren.
Dass der Sieg in diesem Rennen möglichweise nach Europa geht ist eher unwahrscheinlich, auch wenn die Interessen des Alten Kontinents durch einen echten Kracher vertreten werden. Aidan O’Brien schickt den zweifachen Guineas-Sieger Gleneagles in den “Classic”. Lange ist man davon ausgegangen, der irische Meistertrainer würde mit dem Galileo-Sohn auf der “Mile” attackieren, doch scheint der Boden nicht ideal für Gleneagles zu sein, so dass man auf die Sandbahn und somit auf den 400 Meter weiteren Weg auswich. Die “Bookies” glauben nicht so recht an einen europäischen Sieger in diesem Rennen. Gleneagles, der von Ryan Moore geritten wird, geht nur als Außenseiter auf die 2000 Meter (Zum Rennen).
Bessere Chancen haben die Europäer im „Filly & Mare Turf“. David Wachmanns Legatissimo geht als heiße Favoritin in dieses Rennen. Al Gegnerin sieht man Andre Fabres Miss France, die unterm Jahr allerdings einen verletzungsbedingten Stopp hatte. Man kann nicht genau sagen, ob sie die 1000 Guineas-Siegerin gefährden kann. Legatissimo kommt mit bestechender Form in die Staaten. Zuletzt gewann sie die Nassau und die Matron Stakes auf Gruppe I-Parkett (Zum Rennen).











