Es ist das letzte Gruppe I-Rennen der Saison. Der Pastorius – Große Preis von Bayern (155.000 Euro) über 2400 Meter am Sonntag in München. Und sehr wahrscheinlich wird es auch das letzte Rennen von Jean-Claude Rougets Prince Gibraltar (Fabrice Veron) sein. Der Sieger des Großen Preis von Baden soll im kommenden Jahr als Deckhengst aufgestellt werden. Natürlich würde man zum Abschluss seiner Laufbahn noch einmal gerne eine Gruppe I-Titel erbeuten. Die Ausgangslage ist ziemlich eindeutig, wie ein Blick auf den Weltmarkt zeigt.
Der Rock of Gibraltar-Sohn ist der klare Favorit für das Riemer Highlight. Interessant wird zu sehen sein, wie sich Ito (Filip Minarik) schlagen wird. Jean-Pierre Carvalhos Adlerflug-Sohn hätte schon im Iffezheimer Grand Prix die Klinge mit dem Gast aus Frankreich kreuzen sollen, doch akutes Fieber wenige Stunden vor dem Rennen verhinderte einen Auftritt des Schlenderhaners. Nun wird diese Partie auf bayrischem Boden nachgeholt. Ebenfalls in Baden am Start war Sirius (Stephen Hellyn). Der von Andreas Löwe trainierte Gruppe I-Sieger verkaufte sich mit Rang drei gar nicht verkehrt und sollte auch am Sonntag wieder um die Geldpreise mitlaufen.
Ein Pferd, welches man sich auf jeden Fall genauer ansehen sollte ist Ken Condons Success Days (Shane Foley). Der Schimmel siegte im Frühjahr in Irland in zwei bedeutenden Derby-Trials in beeindruckendem Still, konnte dann aber in Golden Horns Derby, in dem er sich auf zu fester Bahn verletzte, nichts ausrichten und wurde angehalten Letzter. Der Jeremy-Sohn braucht unbedingt weichen Boden, den er in Riem am Sonntag auch antreffen wird (Zum Langzeitmarkt).
Mehr zum Riemer Gruppe I-Sonntag lesen Sie in der nächsten Ausgabe der „Sport-Welt“, die am Freitag erscheint.












