An Rande des großartig gelungenen Vollblut-Experten Tags im Courtyard Hotel in Hannover teilte Andrasch Starke am Samstagnachmittag mit, dass er am heutigen Sonntag in Hannover für diese Saison das letzte Mal im Einsatz sein wird. Am Montag fliegt Starke nach Japan, um dort ein einmonatiges Engagement anzutreten.
Vorerst zumindest, denn Ende November, nach dem Japan Cup, kommt er wieder zurück, weil er nur für einen Monat eine Reit-Lizenz für Japan hat. Oder besser gesagt den letzten Monat seiner dreimonatigen Lizenz ausnutzt, denn er war im Frühjahr diesen Jahres bereits für zwei Monate im Land der aufgehenden Sonne tätig.
„Man erhält im Jahr maximal eine dreimonatige Lizenz. Im Frühjahr war ich zwei Monate in Japan, also war meine Lizenz noch nicht abgelaufen. Ich wurde gefragt, ob ich für einen Monat kommen möchte und da habe ich mit einem weinenden und einem lachenden Auge zugesagt. Das deutsche Jockey-Championat hätte mich schon gereizt, aber der November ist in Japan der wichtigste Rennsport-Monat mit unglaublich vielen Hochkarätern, da musste ich nicht lange überlegen“, erklärte Starke, wieso er das diesjährige Championat sausen lässt.
„Ich werde diesmal nicht die Pferde von Teruya Yoshida reiten, sondern die von Katsumi Yoshida. Der Trainer, bei dem ich am Stall bin, heißt Yasuo Tomomichi. Am nächsten Wochenende bin ich beide Tage in Kyoto im Einsatz, weil ich im Gruppe I Tenno Sho in Tokyo keinen Ritt habe. Wenn alles klappt sitzte ich hoffentlich zum Abschluss auf Stall Nizzas Nightflower im Japan Cup. Danach komme ich erst einmal wieder nach Deutschland zurück. Für das kommende Jahr habe ich bislang noch keine Lizenz“, Andrasch Starke konnte noch nicht bestätigen, dass er Anfang des kommenden Jahres in Nippon erneut auf Punktejagd gehen wird.
Am Sonntag beim „Tag der Gestüte“ ist Starke auf der Neuen Bult noch einmal richtig fleißig. Während der zehn Rennen umfassenden Karte wird er achtmal im Einsatz sein. Natürlich auch in allen drei Black Type-Prüfungen, darunter im Gruppe III-Rennen für die Stuten auf Gestüt Ebbeslohs Mitfavoritin Winnemark aus dem Stall seines Chefs Peter Schiergen.











