„Fairer Handel“ im Ausgleich I in Iffezheim

Im ersten Höhepunkt des Schlusstages des Iffezheimer Sales & Racing Festivals gab es im dritten Rennen der Karte den Sieg von Hans-Jürgen Gröschels vierjährigem Tertullian-Sohn Fair Trade im Ausgleich I über 2200 Meter. Der 51:10-Co-Favorit  kam mit Adrie de Vries zu einem relativ leichten Erfolg gegen Markus Klugs Nelke und Yasmin Almenräders Leonce, der unter Ian Ferguson Dritter wurde (Zum Video).

Der Name des Siegers kann durchaus auch für die Zweitplatzierte Nelke gelten, denn die vierjährige Kallisto-Tochter wechselte am Freitag auf der BBAG-Herbst-Auktion für den fairen Preis von 17.000 Euro in serbischen Besitz und brachte unter Martin Seidl vor ihrem Wechsel in ihre zukünftige Heimat Serbien direkt erste Amortisation des Kaufpreises auf Ausgleich I-Parkett.

Das Rennen verlief in der Anfangsphase recht chaotisch mit einigen Positionswechseln. In der Gegenseite hatte Adrie de Vries mit Fair Trade scheinbar genug von dem langsamen Tempo und strebte mit seinem Speedpferd nach vorne. Die Führung verteidigte Fair Trade bis ins Ziel souverän. „Es war ein Husarenritt von Adrie, denn es war nicht eingeplant, das Rennen von vorne zu gewinnen. Fair Trade hätte bei einem gescheiteren Ritt schon zuletzt in Hoppegarten den Ausgleich II gewinnen können“, zeigte sich Hans-Jürgen Gröschel erleichtert, dass Fair Trade den erwarteten Ausgleich I-Treffer geschafft hatte. Waldemar Hickst hatte die beiden 44:10-Favoriten Atreju und Notre Same im Rennen, die allerdings mit der unmittelbaren Entscheidung nichts zu tun hatten. Immerhin wurde Notre Same noch Vierter.

Im ersten Rennen hatte es ausnahmsweise einmal nicht für das Dream-Team Abdullah/Wöhler geklappt. Der mit 17:10 klar favorisierte Neuzugang Brotherly Company wurde lediglich Vierter. Gewonnen wurde die D-Aufgabe für Dreijährige über 2200 Meter von Waldemar Hickst‘ 37:10-Co-Favoriten Mister Universum, der mit Rafael Schistl, für den es seit seinem Wechsel im August deisen Jahres von Schweden nach Deutschland blendend läuft, gegen die Lokalmatadorin Margie’s Rock aus dem Stall von Carmen Bosckai und den drittplatzierten holländischen Gast Khalet sehr sicher zum Zuge kam (Zum Video).

Im zweiten Rennen, einem Sprinter-Ausgleich III über 1200 Meter, war der heimische Interessen vertretende Leoderprofi (Siegquote 59:10) aus dem Quartier von Gerald Geisler mit Eva-Maria Zwingelstein gegen Icing is her name und Madrugada, die Dritte wurde, erfolgreich.

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