Auch wenn sein großer Favorit Noor Al Hawa nicht am Preis des Winterfavoriten teilnehmen konnte (wir berichteten), wurde Trainer Andreas Wöhler am Sonntag in Köln nach dem Gruppe III-Rennen über 1600 Meter zur Siegerehrung gebeten, denn der von ihm trainierte, und auch selbst gezogene Lord of England-Sohn Isfahan sprang für seinen Trainingsgefährten ein, und gewann unter Umberto Rispoli das mit 155.000 Euro dotierte Zweijährigenrennen im Weidenpescher Park.
Als 85:10-Chance gestartet, setzte sich der im Besitz von Darius Racing stehende Fuchs, der sich gegenüber seinem Debüt, als er in Dortmund Vierter gewesen war, deutlich gefördert präsentierte, leicht mit eineinviertel Längen Vorsprung gegen den Röttgener Degas durch, der beinahe schon wie der Sieger ausgesehen hatte, als er in der Zielgeraden an dem im Einlauf bald in Front gezogenen Guizot vorbeigegangen war. Für Guizot blieb der dritte Platz vor Bravegeart Bear, womit am Ende die vier zuvor noch sieglosen Pferde auf den ersten vier Plätzen landeten (Zum Video).
Die Favoriten Sound Check und Pagino waren die Enttäuschungen des Rennens, sowohl der Scalo-Bruder aus dem Stall von Peter Schiergen, der Fünfter wurde, als auch der Sieger des Düsseldorfer Auktionsrennens, der auf dem sechsten Platz landete, waren in der Zielgeraden schnell geschlagen, und blieben unter den Erwartungen.
„Er ist ein großes, starkes Pferd. Mal sehen, ob er in dieser Saison noch einmal läuft, wir warten ab, wie er nach Hause kommt. Er zählt in meinem Stall natürlich schon zu den besten Pferden. Bis 2000 Meter kommt er auf jeden Fall, ob es noch weiter geht, das muss man sehen“, sagte Trainer Andreas Wöhler nach dem Rennen. Der Sieger könnte in diesem Jahr noch einmal in Saint-Cloud starten. Degas lief als Zweiter ein starkes Rennen, was man auch von Guizot und Braveheart Bear begaupten kann.










