Es ist schon ein wenig überraschend, aber der von John Gosden trainierte Golden Horn, der am vergangenen Sonntag als erster Hengst seit dem Jahr 2010 wieder den Prix de l‘Arc de Triomphe in so beeindruckender Manier gewinnen konnte, ist in der neuen Veröffentlichung des Longines World‘s Best Racehorse Ranking nicht die Nummer eins. Die Leistung des dreijährigen Cape Cross-Sohnes war den internationalen Handicappern ein Rating von 130 wert. An der Spitze des Tableaus thront nach wie vor der US-amerikanische „Triple Crown“-Sieger American Pharoah, der trotz seiner Niederlage in den Travers Stakes gegen Keen Ice ein Rating von 131 bekam.
Beste Stute und gleichzeitig bestes älteres Pferd der Welt ist Treve, die den dritten Arc-Sieg verpasste und nun in die Zucht gehen wird. Anders sieht es die englische „Racing Post“, die in ihrem internen Rating ihren „Landsmann“ Golden Horn höher einstufte. Hier erhielt der Arc-Held ein Rating von 132, American Pharoah von 131. Unterdessen bekräftige John Gosden noch einmal die Breeders‘ Cup Turf-Pläne mit seinem Superstar. „Er ist gut aus Paris zurückgekommen“, sagte Gosden.
Golden Horn soll bereits eine starke Arbeit im Warren Place in Newmarket gezeigt haben. „Er ist ein gutes Reisepferd, war schon in Irland und jetzt gerade in Frankreich. Er ist ein wirklich sehr hartes Pferd. Das ist nicht immer selbstverständlich am Ende einer anstrengenden Saison“, so Gosden weiter über den viermaligen Gruppe I-Sieger. Gut möglich, dass Golden Horn im „Turf“ erneut auf Flintshire treffen wird, der 2014 in diesem Rennen Zweiter hinter Main Sequence wurde.












