Im dritten Rennen des Arc-Renntages gab es mit Stall Lenaus Bourree auch die erste deutsche Starterin. Die zweifache Gruppesiegerin kam als 290:10-Außenseiterin im Prix de l’Opera an den Start, dem mit 450.000 Euro dotierten Gruppe I-Rennen für die Stuten über 2000 Meter. Unter Eddy Hardouin konnte die Siyouni-Tochter in einem Klassefeld aber keine Akzente setzen, und kam nur auf den elften Platz im Feld von 13 Pferden.
Unterwegs lag die Dreijährige immer in hinteren Regionen, so ganz optimal gestaltete sich der Rennverlauf in der Zielgeraden auch nicht für sie. Als es nämlich vorne zur Sache ging, musste die deutsche Starterin zu viel aufholen und kam so nie ganz vorne heran. „Das Rennen war zu langsam gelaufen, da war sie dann zu weit weg, als die Post abging. Es war ja nicht so, dass sie geschlagen war, sondern sie kam ja zum Schluss noch auf“, so Trainer Andreas Löwe nach dem Rennen.
Ohne Möglichkeiten war auch Champion Adrie de Vries, der mit der Gruppe I-Siegerin Odeliz aus dem Stall von Karl Burke Letzter wurde. Ebenfalls ohne Chance blieb die von Andre Fabre trainierte, letztjährige Preis der Diana-Siegerin Feodora, die Zehnte wurde.
Der Sieg ging nach einem spannenden Finish an die von Hugo Palmer trainierte, und von Pat Smullen gerittene Covert Love, die sich knapp mit einem Kopgf gegen John Gosdens Jazzi Top durchsetzte. 46:10 gab es auf den Sieg der dreijährigen Azamour-Tochter. Die Plätze drei, bzw. vier belegten We Are und Weekela, Fünfte wurde die im Besitz des Haras de la Perelle von Jürgen Winter stehende Cladocera.









