Auch der zweite deutsche Gruppestarter am Samstag in Longchamp kam als Letzter über die Linie. Der von Jens Hirschberger für den Stall Fürstenhof vorbereitete Doyen-Sohn Wild Chief, der unter Alexander Pietsch einer von sechs Startern im Prix Daniel Wildenstein war, konnte in der mit 200.000 Euro dotierten Gruppe II-Prüfung über die Meile im Finish keine entscheidende Rolle spielen, und belegte den sechsten Rang.
Der als 96:10-Außenseiter ins Rennen gegangene Vierjährige war unterwegs zwar an zweiter Stelle hinter der Favoritin Miss France (Andre Fabre/Mickael Barzalona) auszumachen, doch 400 Meter vor dem Ziel, als die Angriffe der Gegner kamen, war schnell abzusehen, dass der deutsche Gast in diesem Rennen nicht viel abbekommen würde. Auf für ihn wohl auch schon zu schnellem Geläuf kämpfte er noch einige Zeit um das letzte Geld, zog aber auch hierfür den Kürzeren.
Der Sieg ging an die von Carlos Laffon-Parias für die Gebrüder Wertheimer trainierte Dreijährige Impassable, die unter Olivier Peslier, der für den in Newmarket reitenden Maxime Guyon eingesprungen war, zur Quote von 46:10 mit einer halben Länge Vorsprung gegen Miss France gewann, hinter der Akatea den dritten Platz belegte. Für die Siegerin, eine Invincible Spirit-Tochter, war es beim fünften Saisonstart der vierte Sieg.










