Was für eine sensationelle Saison für den Stall Nizza. U.a. der Derbysieg mit Nutan, zweiter Platz mit Nightflower im Henkel Preis der Diana sowie im Großen Preis von Baden auf höchstem Grand Prix-Level und nun am Sonntag der leichte Triumph mit eben dieser Klasse-Stute aus dem Stall von Peter Schiergen im Kölner Preis von Europa über 2400 Meter gegen Andreas Löwes Sirius und den drittplatzierten Ex-Deutschen, mit 31:10 favorisierten, Dubday aus dem Katar-Quartier von Trainer Jassim Ghazali auf Gruppe I-Parkett.
Der Schlenderhaner Ito aus dem Stall von Jean-Pierre Carvalho legte wie gewohnt eine gute Fahrt vor, gefolgt von Empoli und Dubday sowie der französischen Gaststute Cocktail Queen. Im Einlauf hatte Empoli schnell genug, dagegen waren Dubday mit Frankie Dettori und an der Außenseite die Dylan Thomas-Tochter Nightflower mit Andrasch Starke zur Stelle. Filip Minarik versuchte zwar mit dem Schlenderhaner einen entscheidenden Satz zu machen, doch Dubday, der allerdings nie wie ein Sieger wirkte und Nightflower verstärkten den Druck immer mehr. Auf den letzten 200 Metern löste sich Nightflower dann noch sehr leicht von den Gegnern. Von weit hinten flog noch Sirius heran und an Dubday sowie Ito vorbei, sodass für den Adlerflug-Sohn, dem die 2400 Meter vermutlich dann doch etwas zu weit sind, sogar nur das vierte Geld blieb.
Eric und Spend the cash belegten deutlicher zurück die Plätze vier respektive fünf, dagegen spannte die viel beachtete Cocktail Queen ab Mitte der Geraden völlig aus (Zum Video).
„Wer die Stute im Führring gesehen hatte und was von Pferden versteht, der musste erkennen, dass wir allererste Chance haben, so wie die um diese Jahreszeit noch geglänzt hat. Es ist ein tolles Jahr mit allen den Triumphen, dem Derbysieg, es macht einfach riesigen Spaß solche tollen Pferde zu reiten“, sagte ein strahlender Andrasch Starke auf dem Siegerpodest.
„In Baden war sie früh in Front und fing an sie gucken. Heute hat sie das schon viel reifer gelöst. Wenn sie sich weiter so fühlt, wären das Müchener Gruppe I oder Italien eine Option. Ich denke der Besitzer möchte auch nächstes Jahr mit der Stute noch Freude im Rennstall haben und wird sie hoffentlich noch nicht in die Zucht nehmen“, teilte ein sehr zufrieden wirkender Peter Schiergen über Nightflower, die für 40:10 siegte, mit.
Nach dem bitteren Karriere-Aus von Nutan ist der Gruppe I-Sieg von Nightflower natürlich ein toller Trost für das Züchter- und Besitzer-Ehepaar Imm vom Stall Nizza.











