In München wurde am Sonntag Pas de deux getanzt, in Longchamp gab es beinahe einen Walzertakt. Denn der gleichnamige Montjeu-Sohn aus dem Stall von Trainer Jean-Pierre Carvalho zeigte im Prix Gladiateur, dem mit 80.000 Euro dotierten 3100 Meter-Rennen, das ein Trial für den Prix du Cadran am Arc-Tag ist, einmal mehr eine starke Form.
Im Feld von elf Pferden lief der Hengst des Gestüts Aesculap, der von Christophe Soumillon geritten wurde, als 64:10-Chance auf einen ausgezeichneten zweiten Platz. Dabei hatte der Sechsjährige für einen Moment sogar kurz einmal so ausgesehen, als ob er gewinnen könne. Doch am Ende war der von Eric Libaud trainierte Schimmel Fly With me unter Maxime Guyon zu stark. Mit einer Länge Vorsprung setzte sich der Beat Hollow-Sohn zur Quote von 45:10 gegen den deutschen Gast durch. Dieser war seinerseits eineinviertel Längen vor dem Dritten, dem aus Auenqueller Zucht stammenden Lomitas-Sohn Oriental Fox. Vierter wurde Kicky Blue.
Der lange führende Vif Monsieur, früher von Sascha Smrczek, und jetzt von Besitzer Frank Maria van Gorp trainiert, musste in der Zielgeraden schnell passen, kam unter Koen Clijmans nur als Neunter über die Linie. Mit Walzertakt und Alex My Boy sind die Chancen auf einen deutschen Sieg im Prix du Cadran, dem 4000 Meter-Gruppe I-Rennen in Longchamp in diesem Jahr wohl ausgezeichnet.










