Das zweite Hauptereignis der Düsseldorfer Samstagskarte, das mit 52.000 Euro dotierte BBAG Auktionsrennen über 1400 Meter, wurde ziemlich überraschend keine Beute des klaren Röttgener 14:10-Favoriten Degas aus dem Stall von Markus Klug, sondern sah Waldemar Hickst‘ Debütanten und 93:10-Außenseiter Pagino im Ziel sicher mit einer halben Länge im Vorteil gegen den Düsseldorfer Lokalmatadoren und 58:10-Co-Favoriten Wonnemond (Zum Video).
Degas hatten im Einlauf schnell die Führung des Piloten Junior übernommen und marschierte kurz wie der Sieger auf. Doch als Wonnemond aus dem Stall von Sascha Smrczek und von weit hinten Pagino zur Stelle waren, stand der „Heiße“ auf verlorenem Posten.
„Ich hatte schon mit einem guten Laufen gerechnet, aber bei einem Debütanten weiß man nie, ob er im Rennen auf Anhieb das umsetzt, was er einem morgens in der Arbeit gezeigt hat. Preis des Winterfavoriten und – oder Ratibor Rennen wären jetzt Optionen mit dem Hengst, er könnte aber auch im hochdotierten BBAG Auktionsrennen in Iffezheim laufen, aber da muss ich mir erst einmal die Gewichtsunterschiede anschauen und mit dem Besitzer sprechen“ meinte ein sehr zufriedener Waldemar Hickst nach dem Rennen.
Gut hielten sich Mario Hofers Izzo, der als Vierter gegenüber seinem Kölner Debüt deutlich verbessert lief und Junior, der nach langer Führungsarbeit als Fünfter mit 2000 Euro noch gutes Geld verdiente. Viel Geld zu verdienen, allerdings für die Wetter, gab es auch im neunten Rennen, einem Ausgleich IV über 2200 Meter. Obwohl der 61:10 Co-Favorit Gabrial The Prince aus dem Stall von Henk Grewe mit der Tochter von Trainerin Jutta Mayer, Andrea Diana Mayer, siegte und Hans Albert Blumes 37:10-Favorit Blue Night Dritter wurde, zahlte in der Wettchance des Tages die Viererwette satte 223.979 Euro für zehn Euro Einsatz. Dafür sorgten die beiden Riesen-Außenseiter Magic Princess (181:10) und Orsella (494:10) die auf dem zweiten respektive vierten Platz einkamen.
Im zweiten Rennen zeigte Rudi Storps Dream Of You mit seinem dritten Sieg ensuite, der in einer Prüfung für den Derbyjahrgang gegen den Ausgleich III-Sieger Proud Rock und die drittplatzierte Monique mit fünf Längen überragend ausfiel, dass er vermutlich in einer ganz anderen Straße zu Hause ist. Vor dem Rennen musste die Rennleitung gemeinsam mit einigen Jockeys eine sehr feuchte Stelle auf dem Geläuf inspizieren, was eine über 30 minütige Verspätung während des gesamten Nachmittags nach sich zog. Doppelsieger unter den Aktiven gab es am Samstag auf dem Grafenberg keine.











