Am Sonntag stand in Deauville das Finale des Sommermeetings an, dabei gab es zwar keine Gruppe I-Prüfung mehr, aber immerhin den mit 200.000 Euro dotierten Grand Prix de Deauville über 2500 Meter auf Gruppe II-Niveau, und zwei weitere Grupperennen, jeweils auf Gruppe III-Ebene ausgetragen. Und im Hauptrennen des Finaltags waren am Ende die Stuten unter sich, als die von Jean-Pierre Gauvin in Lyon trainierte, und von Pierre-Charles Boudot gerittene Siljan’s Saga, eine fünfjährige Sagamix-Tochter, als 159:10-Außenseiterin mit einer dreiviertel Länge Vorsprung gegen die von Myriam Bollack-Badel vorbereitete Vorjahressiegerin Cocktail Queen durchsetzte, hinter der der Favorit Loresho den dritten Platz belegte.
Lange hatte das Rennen im Zeichen von Cocktail Queen gestanden, die von der Spitze aus immer wieder zulegen konnte. Erst der späte Angriff von Silan’s Saga, die im vergangenen Jahr Zwölfte im Prix de l’Arc de Triomphe war, war erfolgreich, und so kam die Fünfjährige zu ihrem zweiten Gruppetreffer. Im vergangenen Jahr hatte sie den Prix Corrida in Saint-Cloud gewonnen.
Im Prix Quincey, dem mit 80.000 Euro dotierten Gruppe III-Rennen über die Meile, zeigte der ehemalige Hofer-Schützling Stillman seine bislang beste Form, seit er in Frankreich bei Trainer Patrick Khozian stationiert ist. Denn im toten Rennen mit dem auch bereits in Deutschland gestarteten Ferland-Schützling Spoil the Fun landete der Vierjährige drei Längen hinter dem überlegenen Sieger Johnny Barnes (John Gosden/Frankie Dettori, 52:10) auf dem zweiten Platz.
Das dritte Grupperennen am Finaltag des Meetings war der Prix de Meautry, die mit 80.000 Euro dotierte 1200 Meter-Prüfung auf der Geraden Bahn auf Gruppe III-Niveau. Hier konnte der von Henri-Alex Pantall trainierte Gammarth (Mickael Barzalona) seiner Favoritenrolle nicht gerecht werden und landete nur auf dem fünften Platz. Der Sieg ging an den Stall von Trainer Christian Baillet, für den die 38:10-Chance Suedois, ein vierjähriger Le Havre-Sohn, unter Gregory Benoist mit einem Hals-Vorteil gegen den Dreijährigen The Right Man gewann, hinter dem Queen Bee auf dem dritten Platz landete.












