Mit dem Sieg der von Carmen Bocskai trainierten Arleona (28:10) startete am Freitag um kurz nach 16 Uhr die diesjährige Große Woche auf dem Rennplatz Iffezheim. Die Areion-Tochter gewann in den Farben von Martina Stadelmann unter Daniele Porcu den Meetings-Auftakt, ein Altersgewichtsrennen über 1500 Meter, regelrecht spielerisch mit sechs Längen gegen World’s Dream und On Y Va (Zum Video).
Für Trainerin Carmen Bocskai war es ein Sieg in ihrer zukünftigen Heimat. Sie wird am 1. September offiziell ihre Tätigkeit am Stall des in diesem Jahr verstorbenen Werner Hefter übernehmen. Besser kann man sich an seiner neuen Wirkungsstätte kaum präsentieren. Carmen Bocskai war selbst nicht in Baden, der Ehrenpreis wurde von ihrem Ehemann Georg entgegen genommen. Daniele Porcu legte im fünften Rennen noch einmal nach und gewann den Ausgleich IV über 1400 Meter auf Rüdiger Stein-Schomburgs Ocario (87:10) gegen Lucy Bee und Praise (Zum Video). Und der Italiener hatte noch nicht genug, gewann auf Helga Dewalds Nandolo (79:10) auch den Ausgleich III über flotte 1000 Meter gegen Kool And The Gang und Kepler.
In Bad Doberan gewonnen und disqualifiziert wurde Dream Of You (28:10). Wegen fehlender Zulassung (zu wenig Gewicht) erkannte man der Art Connoiseur-Tochter aus dem Stall von Rudi Storp den Sieg wieder ab. Am Freitag passte alles für die Stute des Stalles Cerberus, die sich mit einem ganz souverän herausgelaufenen Sieg schnell für die Niederlage am grünen Tisch rehabilitierte. Rene Piechulek saß im Sattel und hatte keine Mühen die Co-Favoritin Icing Is Her Name und Rouge De Boitron auf die Plätze zu verweisen (Zum Video).
Das mit 18 Pferde kopfstärkst besetzte Rennen, der Ausgleich IV über 1800 Meter, wurde von einem Sturz überschattet. Dennis Schiergen kam beim Spurwechsel auf Zaphyras Adventure Mitter der Zielgeraden zu Fall, der nachfolgende Martin Seidl konnte auf Oske nicht mehr ausweichen und stürzte ebenfalls. Pferde und Reiter kamen dem ersten Vernehmen nach mit dem Schrecken davon. Gewonnen wurde die „Wettchance des Tages“ von Mario Hofers Spirit Danon. In den Farben von Alfred Leiner setzte sich der als 72:10-Chance gestartete Whipper-Sohn unter Filip Minarik mit feinem Schlussakkord gegen Dutch Lady, Floralys und Dalmore durch (Zum Video). Die Viererwette zahlte 75.000:10. Das letzte Rennen der Karte ging dann nocheinmal an einen Außenseiter. Zu einer Quote von 170:10 gewann Roger Ramjet aus dem Stall Rob Toor unter Maxim Pecheur den Ausgleich IV über 1400 Meter.












