Das Rentenalter hat Erika Mäder, man möchte es kaum glauben, wenn man die agile Krefelder Trainerin bei ihrem Job beobachtet, längst überschritten. Auf und davon macht sich Erika Mäder zwar nicht, aber am Mittwochmorgen hat die Chefin des Trainer- und Jockeyverbandes gegenüber der Sport-Welt mitgeteilt, dass sie zum Ende des Jahres Schluss macht.
„Einer unserer besten und treuesten Galopper, Up and Away, ist von uns vor acht Jahren in den verdienten Ruhestand geschickt worden. Ich denke, Lutz und ich haben es verdient, dass wir jetzt auch in Rente gehen. Zum Ende der Saison hören wir auf, wobei wir natürlich für Krefeld und den Rennsport hoffen, dass wir einen Nachfolger für unseren Stall finden“, hofft Erika Mäder, dass ihre Stadtwald-Boxen ab kommender Saison nicht leer stehen müssen. Das Team Erika und Lutz Mäder hatte seit dem Beginn der Trainertätigkeit immer wieder tolle Erfolge gefeiert, musste aber auch immer wieder die Schattenseiten des Trainerberufs kennenlernen, wenn Pferde und Besitzer dem Stall den Rücken kehrten oder Galopper verletzt ausfielen.
Die Besten unter vielen guten Vollblütern waren sicherlich Ransom O‘ War, der Sieger im Großen Dallmayr Preis (Gr.I) und Zweite im „Blauen Band“, der Gruppesieger Bin Shaddad, der Gruppe-I-Sieger Faberger oder der bereits erwähnte Le Glorieux-Sohn Up and Away. Im letzten Jahr durfte Erika Mäder nach einer kleinen Durststrecke und einem schweren Unfall im Jahr 2007 mit Zalim Bifovs Red Dubawi noch einmal die Sonnenseite des Rennsports kennenlernen, als der Dubawi-Sohn in Iffezheim in der Badener Meile und in Hannover im Großen Preis der VGH Versicherungen auf Grand-Prix-Parkett erfolgreich war. Red Dubawi wird kommende Woche am Donnerstag im Oettingen Rennen auch der letzte Iffezheimer Gruppestarter der Mäders sein.









