Der Ausverkauf deutscher Black Type-Galopper geht unaufhaltsam weiter. Zeitgleich mit Rennstall Gestüt Hachtsees Agent Provocateur hat Stall Lucky Owner-Eigner Klaus Hofmann seinen Klasse-Dreijährigen Ajalo nach Hong Kong verkauft.
Der King’s Best-Sohn, den sein Betreuer Waldemar Hickst bei dessen Rennbahn-Debüt in Nantes als Zweijähriger direkt siegreich vorstellte, hatte sich in dieser Saison zunächst im Krefelder Busch Memorial und im Hannoveraner Derbytrial Bavarian Classic mit der Jahrgangsspitze gemessen und mit jeweils zweiten Plätzen gezeigt, wie viel Gruppe-Potential in ihm steckt. Seine beste Leistung brachte Ajalo dann 26.Juli im Dallmayr Preis (Gruppe I), als er über 2000 Meter gegen Stall Ullmanns Guiliani nach noch nicht einmal optimalen Rennverlauf nur mit einer halben Länge geschlagen den Kürzeren zog.
„Welcher Trainer ist schon froh, wenn er so ein tolles Pferd ziehen lassen muss. Aber man muss den Besitzer verstehen, der so viel in den Rennsport investiert, dass er auch einmal etwas von dem Geld zurück haben möchte. Am Donnerstagabend wird Ajalo nach England verladen, wo er erst einmal in Quarantäne muss, bevor es für ihn weiter Richtung Hong Kong geht“, stellte Waldemar Hickst am Mittwoch nüchtern und sachlich zu dem Verlust seines Dreijährigen-Cracks, der vermutlich mit Agent Provocaterr einen prominenten Reisebegleiter haben wird, fest.
„Lacy ist auf dem Rückflug nach Köln, der Boden in Arlington war extrem schwer, vermutlich war das der Grund für ihre schwache Vorstellung. Fuscetta ist von Herrn Ostermann nach ihrem letzten Start in Woodbine an einen US-Amerikaner verkauft worden und Letro bereits wieder bei mir im Stall“, fügte Hickst auf Nachfrage zu seiner Fährhofer Starterin in den Beverly D. Stakes (Gr.I) am letzten Samstagabend in Arlington Park, Lacy, und zu den beiden Ittlinger „Kanada-Abenteurern“ Fuscetta und Letro hinzu.










