Im IDEE 146. Deutschen Derby zeigte der nachgenannte Palace Prince aus dem Rennstall von Andreas Löwe, dass er zur Spitze des Dreijährigen-Jahrgangs zählt. Am Sonntag bestätigte der Areion-Sohn diesen Eindruck, als er den zur Gruppe III zählenden und mit 55.000 Euro dotierten Großen Preis der Sparkasse Krefeld über 2050 Meter unter Eddy Hardouin gewinnen konnte.
Im Einlauf war der in Besitz des Gestüts Höny-Hof stehende Palace Prince (20:10) gleich zur Stelle, doch zu einer Solo-Partie des Derby-Zweiten sollte es nicht kommen, weil auch Hans-Jürgen Gröschels Iquitos unter Wladimir Panov eine ganz starke Leistung zeigte. Der Adlerflug-Sohn kam aus dem Ausgleich II und versuchte sich zum ersten Mal in seinem Leben in dieser Klasse. Einen Klassenunterschied zwischen Palace Prince und Iquitos war an diesem Tag aber nicht zu sehen. Der Adlerflug-Sohn verlangte dem Löwe-Schützling alles ab, dieser gab den einmal erlangten Vorteil aber nicht mehr her. Mit etwas Abstand folgte auf Rang drei Markus Klugs Devastar (Zum Video).
„Palace Prince braucht sicherlich mehr Tempo und Eddy Hardouin hat mir gesagt, dass er sich auch ein wenig überrumpeln hat lassen. Zudem bin ich der Meinung, dass Palace Prince gegen stärkere Gegner nicht denkt, insofern ein Pferd überhaupt denken kann, dass sein Pensum erledigt ist, wenn er so wie heute so leicht in Front geht. Die Gedanken gehen nun dahin, dass wir überlegen ihn für den Großen Preis von Baden nachzunennen“, so Andreas Löwe. „Ein kleiner Wackler hat uns einge Meter gekostet. 100 Meter weiter und wir gewinnen“, kommentierte Wladimir Panov das Laufen von Iquitos.
Der Mitfavorit Rogue Runner kam mit den Bedingungen gar nicht zurecht und wurde nur Siebter. „Ich habe versucht ein Sprint-Rennen zu machen, aber in der Zielgeraden hat er sich direkt eingebuddelt. Er braucht unbedingt guten Boden“, sagte sein Jockey Eduardo Pedroza.













