Das wertvollste Handicap der Freitagskarte in Bad Doberan – Heiligendamm war ein Ausgleich II. Hier holte sich Anna Schleusner-Fruhrieps Apoleon bei seinem zehnten Start den sechsten Erfolg. Unter Filip Minarik verwies der als 25:10-Favorit gestartete Ogatonango-Sohn Sascha Smrczeks Jule auf den zweiten Platz. Kurios: im vergangenen Jahr gewann der Halbblüter Apoleon in Doberan ein Reitpferderennen, damals aber noch unter dem Namen Napoleon. „Das ist schon bewundernswert, dass ein Pferd sich über die letzten Wochen so gesteigert hat“, sagte Sieg-Sockey Filip Minarik bei der Siegerehrung. „Er gewinnt mit jedem Mal leichter und es ist egal, ob er vorne oder hinten geht.“ (Zum Video)
Der zweite Sieg des Tages gelang dem zweifachen Jockey-Champion Filip Minarik auf Narborough (39:10) im Sprint-Rennen über 1300 Meter. Für den Winker Watson-Sohn aus dem Stall von Armin Weidler war es bei seinem 14. Start der erste Volltreffer. Für seinen Betreuer war es in dieser Saison ebenfalls der erste Sieg.
Das mittlere Flieger-Handicap über 1200 Meter ging an Amparo, der unter Daniele Porcu als 66:10-Chance gegen Freya zum Zuge kam. Als Trainer des Areion-Sohn zeichnet Günter Lentz verantwortlich. Ihre ohnehin tolle Quote aufgebessert hat Sandra Eichenhofer. Die junge Amazone gewann auf Ralf Rohnes Over The Top den Ausgleich IV über 1900 Meter. Es war ihr erster Erfolg in Bad Doberan. 46:10 zahlte der Sieg des dreijährigen Pylamus-Sohnes.
Das letzte Rennen des ersten Tages ging an die junge Reiterin Tabea Rödel, die auf Christian Sprengels Wahshih (23:10) den Ausgleich IV über 2050 Meter Start-Ziel gewinnen konnte. In der Zielgeraden löste sich dreijährige Tiger Hill-Tochter ganz, ganz souverän und gewann überlegen gegen Honos und den England-Import Starring Guest.













