Zum Abschluss des Bad Doberaner Meetings am kommenden Sonntag geht es generell eher beschaulich zu. Der Große Lübzer Pils Ostsee-Preis (Zur Rennkarte) wird bereits entschieden und die Goldene Peitsche (Zur Rennkarte) ebenfalls schon vergeben sein.
Im Zentrum der Sonntags-Karte steht mit dem Ausgleich II aber noch einmal ein durchaus sehenswertes Handicap auf der Karte. Mit Markus Klugs Angreifer kommt ja auch so etwas wie ein Publikumsliebling an den Start. Als Besitzer des fünfjährigen Gold Away-Sohnes zeichnet der Stall Just4Turf verantwortlich, so dass sich der Fuchshengst auch am Sonntag wieder auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung verlassen kann. Für Angreifer kann der Weg eigentlich gar nicht weit genug sein. Bei dem Versuch seinen letzen Hamburger Erfolg über 3200 Meter gleich mit einem weiteren Volltreffer zu veredeln, stellen sich Angreifer nur fünf Gegner in den Weg (Zur Rennkarte).
Zu den schärfsten Kontrahenten zählt zweifelsohne Red Pepper. Der von Henk Grewe trainierte Salutino-Sohn kommt mit frischer Düsseldorfer Siegform im mittleren Handicap nach Doberan. Geritten wird der vierjährige Wallach von Marc Lerner, der seine Zelte am Stall von Henk Grewe mindestens bis Ende der Saison aufgeschlagen hat. Ein weiteres Pferd für die Dreierwette ist Summershine.
Auch wenn die großen Rennen des klassischen Jahrgangs abgesehen vom St.Leger bereits allesamt entschieden sind, so werden die beiden Jahrgangsvergleiche am Sonntag doch noch das eine oder andere Interesse wecken. Im „Opener“ traf es der von Hans-Jürgen Gröschel trainierte Andiamo wohl noch nie so leicht an wie in dieser 1300 Meter-Prüfung. Im Rennen über 1900 Meter sollte man sich gleich mal die debütierende Banafsheh genauer ansehen. Waldemar Hickst zieht ein Laufen in Bad Doberan einem Start in Frankreich vor. Von den bereits geprüften Pferden sind Roland Dzubasz‘ Donau und Markus Klugs Ulanin, die allerdings am Samstag auch noch ein Engagement besitzt, sehr interessant.
Markus Klug ist generell sehr gut gerüstet an diesem letzten Meetingstag. Neben Angreifer und Ulanin sattelt der amtierende Champion-Trainer auch noch Just This One, die in einem Altersgewichtsrennen über 2050 Meter nach zuletzt drei zweiten Plätzen in Folge durchaus endlich ihren ersten Sieg erzielen können sollte.











