Schon nach einer Stunde stand am Berliner Grand Prix-Tag am Sonntag das erste Highlight auf der Karte. Sechs Pferde kamen im „Sirius“ BBAG Auktionsrennen (52.000 Euro) über die Meile an den Start. Darunter auch Peter Schiergens für den Stall Nizza trainierter Drummer, der zuletzt im Hamburger Auktionsrennen Dritter wurde.
Dieses Mal sollte es für den Duke of Marmalade-Sohn zum vollen Erfolg reichen. Andrasch Starke schaute sich zunächst auf dem 30:10-Co-Favoriten alles in Ruhe an, ließ seinen Partner an letzter Stelle galoppieren. Im Einlauf schritt Drummer dann zum Angriff und war bald an der Seite von Global Love und dem Favoriten Waky Sol, die das Rennen lange anführten.
Schnell hatte der Nizza-Hengst aus Fährhofer Zucht, der auf der Auktion 85.000 Euro gekostet hat, die Weichen auf Sieg gestellt, löste sich leicht und gewann in überlegener Manier. Dahinter schnappte sich Waldemar Hickst‘ Waky Sol noch das zweite Geld vor der von Paul Harley trainierten Global Love (Zum Video). „Es ist wichtig, dass Drummer aus der Reserve geritten wird, dann kann er so etwas auch“, sagte Peter Schiergen. „Vielleicht startet er noch in einem weiteren Auktionsrennen.“
Eine halbe Stunde zuvor musste das Gespann Schiergen/Starke noch eine Niederlage hinnehmen, als der Derby-Zehnte Lovato als heißer 14:10-Favorit als Zweiter hinter der Schlenderhanerin Amazona aus dem Stall von Jean-Pierre Carvalho an den Zielpfosten kam. Im Sattel der Dubawi-Tochter saß Filip Minarik. Eine Überraschung gab es im Ausgleich III, als sich der 218:10-Außenseiter Darco aus dem Stall von Markus Münch unter Stephen Hellyn durchsetzen konnte. Ebenfalls zu einer dreistelligen Quote gewann Novacovic (106:10) einen weiteren Ausgleich III. Dabei verlor der Schützling von Frank Fuhrmann unter Eugen Frank am Ende die Gegner. Seinen zweiten Tageserfolg feierte Filip Minarik auf der 39:10-Chance Angel Moon im Ausgleich II gegen Fair Trade. Für den Monsun-Sohn aus dem Stall von Paul harley war es bereits der dritte Sieg an der Strippe.
Drei Mal Zweiter war zuletzt Dao Vasco, doch jetzt hat es für den von Dr. Andreas Bolte trainierten Silvano-Sohn zum vollen Erfolg reicht. Unter Alexander Pietsch verwies Dao Vasco (33:10) Aconito auf den Ehrenrang, der nun seinerseits drei Mal in Serie Rang zwei bekleidete.













