Auf den Star des Frankfurter Renntages musste man am Sonntag bis zum neunten und somit letzten Rennen warten. Im Amateurrennen gab Andreas Wöhlers Simba nach längerer Pause sein Comeback. Der Listensieger kam in einer leichten Aufgabe an den Start, folglich agierte er am Toto auch als 13:10-Favorit.
Unter Silke Brüggemann hatte der für Ingrid und Markus Jooste trainierte Teofilo-Sohn dann aber mehr zu tun, als man erwartet hatte. Auch wenn seine Reiterin ihn nicht zu hart anfasste, so musste man für das Favoritengeld ein wenig schwitzen, weil Siempre Manduro ein großes Rennen lief und dem heißen Favoriten, auf den im Herbst wohl größere Aufgaben warten, mächtig auf den Zahn fühlte.
Erfahrung ist im Leben stets von Bedeutung – auch im Leben eines Rennpferdes. Davon konnte man sich im Zweijährigen-Rennen überzeugen, als Andreas Wöhlers Robben Island (18:10), eine für Peter Berglar vorbereitete Dream Ahead-Tochter, gegen den stark debütierenden Daring Lion durchsetzen konnte. Unter Jose Louis Silverio zeigte Robben Island, das sie das Rennen in Hamburg weitergebracht hat. Mit Abstand folgte auf Rang drei Irish Valley, die ebenfalls schon einen Start im Bauch hatte (Zum Video).
Dass es aber auch gleich beim Debüt klappen kann, das bewies der gut gezogene Schlenderhaner Imanol (31:10, Jean-Pierre Carvalho). Unter Rene Piechulek gewann der Motivator-Sohn, unter anderem ein Halbbruder des Gruppe-Siegers Illo, die Dreijährigen-Konkurrenz gegen Loyalty. Dahinter sah man den Favoriten Elias, der frühzeitig ohne Chancen auf mehr war (Zum Video).
Seinen zweiten Sieg an diesem Tag gelang Rene Piechulek auf dem 251:10-Außenseiter Nightdance Honor im Ausgleich IV. Das Rückgrat des Renntages bildeten gleich drei Handicaps mittlerer Kategorie. Zweimal durfte dabei Reiter Koen Clijmans jubeln, der auf La Celerina (33:10) und auf Anarchie (63:10) gewinnen konnte. Der dritte Ausgleich III ging an Sao Paulo (33:10). Das erste Rennen war der 7. Wertungslauf zum German Tote Junior Cup und diesen entschied der 23:10-Favorit Perpignon unter Wesley van der Donck für sich.












