Der Ritt von Oliver Schnakenberg auf dem von ihm trainierten Charles Darwin hat in den vergangenen Tagen für eine rege Diskussion gesorgt. Die Rennleitung hat den Verdacht einer „Teilnahme am Rennen ohne Siegeswillen“ ausgesprochen und den Fall an den Ordnungsausschuss weiter gegeben. Jetzt hat sich Oliver Schnakenberg zu Wort.
„Es nicht richtig, dass ich ohne Grund das Pferd nach der Irritation durch den Sturz des Pferdes Salzenforst, grundlos ohne starke Unterstützung geritten habe. Während des Rennes bemerkte ich schon, dass das Pferd Probleme mit der Atmung bekam. Inzwischen hat der Tierarzt mit Attest festgestellt, dass sich das Pferd das Zungenband durch das eingesetzte Löffelgebiss gerissen hat. Es blutete dementsprechend nach dem Rennen aus dem Mund, was die Pferdeführerin und andere Personen bestätigen können. Den einzigen Vorwurf, den ich mir machen kann, ist, dass ich das Pferd nicht angehalten habe und bei der Vernehmung durch die Rennleitung nicht sofort begründen konnte, warum ein anderer Ritt nicht angemessen gewesen wäre. Leider bin ich Trainer und Reiter, aber nicht auch noch Tierarzt, der während und nach dem Rennen sofort eine Diagnose stellen kann. Ich bin jedoch stolz darauf, dass ich instinktiv die richtige Entscheidung für das Tier getroffen habe.“











