Kölner Zweijährigen-Trophy am Freitag

Es sind Sommerferien und die Sonne soll sich am Freitag nach kurzer Auszeit an diesem Tag auch wieder zeigen. Beste Argumente also für einen Ausflug in den Weidenpescher Park, der seine Tore zum Tag der offenen Tür bereits um 11.30 Uhr öffnet. Die erste Prüfung der von der PMU unterstützen Acht-Rennen-Karte wird dann um 12.00 Uhr entschieden. Als neunte Prüfung gibt es ein Match-Race zweier Island-Ponys, quasi als Vorgeschmack auf das große Duell zwischen Ach was und Gamgoom zwei Tage später in Hoppegarten.

Im Zentrum der Kölner Veranstaltung steht die Zweijährigen Trophy, ein Rennen, das im vergangenen Jahr noch als Listen-Prüfung entschieden wurde. Wie wegweisend dieses Rennen sein kann, lässt sich am letztjährigen Sieger erkennen, denn mit Palace Prince gewann der diesjährige Derby-Zweite das Kölner Youngster-Examen. In diesem Jahr sind es neun junge Pferde, die sich zum Teil erstmals auf einer Rennbahn vorstellen werden. Nicht so American Queen. Die Stute aus dem ersten Jahrgang von Wiener Walzer ist bereits in Erscheinung getreten. Und wie. In der Bremer Vahr war sie die erste Siegerin für ihren Vater. Als 13:10-Favoritin hatte sich die von Jean-Pierre Carvalho vorbereitete Stute gegen nur zwei Gegner keine Blöße gegeben. Jetzt muss sie allen Gegnern Gewicht geben. Dennoch sollte American Queen unter Gerald Pardon die 1400 Meter in Köln chancenreich in Angriff nehmen, auch wenn sich Filip Minarik für Stall Ullmanns Debütanten Moonshiner entschieden hat. Viel Anhang wird auch die Starterin von Peter Schiergen finden, der die Fährhoferin La Merced satteln wird. Andrasch Starke wird die Tiger Hill-Tochter reiten (Zur Rennkarte).

Für Andreas Löwe, der mit Braveheart Bear bereits eine Zweijährigen-Platzierung vorzuweisen hat, startet Blues of England. Die Lord of England-Tochter aus der Bearlita ist immerhin eine Halbschwester der Winterkönigin Bourree und sollte auch deswegen früh zur Hand sein. Stephen Hellyn übernimmt den Ritt. Gleich früh zur Hand sind traditionell auch immer die Zweijährigen von Mario Hofer. Izzo startet in den Farben des Kölner Rennvereins-Präsidenten Eckhard Sauren und könnte auf Anhieb weit vorne landen. Doppeltes Geschütz fährt Markus Klug auf, der Walerio und ein Kölner Original satteln wird. Der Sehrezad-Sohn Millowitsch wird manchen Ur-Kölner an den Wettschalter locken. Außenseiter sollten die Pferde von Karl Demme sein. Der Kölner Trainer greift mit Alter Rail und Irish Valley an. Dass seine Pferde aber durchaus ins Geld laufen können, bewies Aspasius 2014, der als 458:10-Chance Vierter wurde. Mehr zum Kölner Tag der offenen Tür in der nächsten Sport-Welt und morgen hier auf GaloppOnline.de.
 

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