Bei der Veranstaltung am Montag in Maisons-Laffitte klappte es nicht mit einem deutschen Sieg, doch dafür lief es beim Renntag in Divonne-les-bains nahe der schweiz-französischen Grenze besser für die deutsche Equipe, denn es sprangen bei der 8-Rennen-Karte zwei Erfolge für hiesige Ställe heraus. Den ersten Treffer gab es im zweiten Rennen, einem mit 10.000 Euro dotierten Altersgewichtsrennen über 1200 Meter, das der von Markus Münch trainierte Linngari-Sohn Elliot Carver als 62:10-Chance überlegen mit dreidreiviertel Längen Vorsprung für sich entschied. Von der Spitze aus kam der vierjährige Wallach unter Jean-Philippe Boisgontier nie in Gefahr.
Ebenfalls mit der Start-Ziel-Taktik war im vierten Rennen, einem Verkaufsrennen über 1700 Meter, das mit 8.000 Euro dotiert war, der von Gerald Geisler vorbereitete, und von Stephen Hellyn gerittene Jack Sparrow erfolgreich. Der Noroit-Sohn, der als 127:10-Außenseiter ins Rennen gegangen war, siegte mit eineinhalb Längen Vorsprung. Am Dienstag, dem französischen Nationalfeiertag gibt es eine weitere Veranstaltung in Divonne-les-bains, auch bei dieser kommen wieder einige deutsche Pferde an den Start.