Münchens Spitzenstute Olorda bleibt in den USA

Olorda, im Besitz des Amerikaners Martin Schwartz und im Training bei Michael Figge in München, bleibt nach ihrem Auftritt am Samstag in den Belmont Oaks nun doch in den USA.

„Olorda bleibt nun in den Vereinigten Staaten, für den Export sind drei Wochen Quarantäne in Maryland notwendig. Künftig wird sie von Chad Brown trainiert. Das kam alles doch etwas überraschend, aber ihr Besitzer wollte ihr auch die Flugstrapazen und damit auch die Kosten ersparen. Schade, ich habe mich schon auf die Deutsche Diana gefreut“, berichtet Trainer Michael Figge.

Die dreijährige Stute gewann mit kapitalem Speed in Longchamp den Prix de Vanteaux auf Gruppe III und steigerte diese Form sogar noch beträchtlich als Dritte im zur Gruppe I gehörenden Prix Saint-Alary gegen die Spitzenstuten Frankreichs.

Für Riems Turfgemeinde und natürlich auch für den gesamten Rennsport ist das ein weiterer Aderlass der deutschen Vollblutzucht. Olordas neuer Trainer Chad Brown war am letzten Wochenende noch sehr erfolgreich. Die ungeschlagene Lady Eli gewann die Belmont Oaks und Big Blue Kitten konnte sich in Monmouth Park die United Nations Stakes sichern.

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