Nicht nur in Österreich, sondern auch einem weiteren Alpenland, der Schweiz, stand am Sonntag das Derby an. Und auch hier gab es einen deutschen Sieg. Denn nach einem Rennen von der Spitze aus, setzte sich der von Waldemar Hickst für den Stall Königsforst von Turfagent Peter Brauer trainierte Gaius Caesar in einem dramatischen Finish durch. Unter Prix du Jockey Club-Siegjockey Vincent Cheminaud hatte der zu einer Quote von 38:10 als zweiter Favorit ins Rennen gegangene Soldier of Fortune-Sohn auf der Linie in dem mit 100.000 Franken dotierten 2400 Meter-Rennen einen Vorteil von einem Kopf gegen die zu spät endende Favoritin Spring Leaf, und verhinderte somit den siebten Derbysieg deren Besitzers Peter Baumgartner. Es war der fünfte deutsche Sieg im Swiss Derby, das zuletzt 2004 der von Peter Schiergen vorbereitete Workaholic nach Deutschland geholt hatte.
Gaius Caesar war gleich nach dem Start an die Spitze geschickt worden, was auf der Frauenfelder Bahn mit ihrer nur 300 Meter langen Zielgeraden sicher die richtige Taktik war. Dagegen hatte Spring Leaf lange auf dem letzten Platz gelegen, und die Favoritin musste im letzten Bogen außen Boden gutmachen, was sie letztlich den Sieg gekostet haben könnte.
Eine bärenstarke Form bot auch der zweite deutsche Gast, der von Christian von der Recke für den Stall Nizza trainierte Jungleboogie, denn der Nicaron-Sohn mischte unter Rene Piechulek in der Zielgeraden innen immer mit, und landete, nur einen Kopf, und einen weiteren kurzen Kopf von der Zweitplatzierten geschlagen auf dem vierten Platz. Dritte wurde Henri-Alex Pantalls Cayambe. Für Gaius Caesar war es der dritte Sieg in Folge, der Fuchs sollte auch auf gehobenem Parkett Chancen haben, denn immerhin war Spring leaf, die er schlug schon in Frankreich Zweite im Prix Penelope auf Gruppe III-Niveau gewesen.











