Letzter Royal-Gruppe I-Erfolg geht in die USA

Der diesjährige Abschlusstag von Royal Asot verlief relativ ruhig, nachdem die Royal-Höhepunkte wie gewohnt bereits während der ersten vier Tage des Meetings abgehandelt wurden. Es standen noch die für britische Ansprüche harmlosen und uninteressanten Hardwicke Stakes (Gr.II) über 2400 Meter für die Älteren an und das letzte Gruppe I-Rennen des Meetings, die Diamond Jubillee Stakes, ein bei den Engländern so unglaublich beliebtes Sprinterrennen über 1200 Meter.

Die Hardwicke Stakes holte sich Patrick Smullen mit Khalid Abdullahs vierjährigem Nayef-Sohn Snow Sky aus dem Stall von Sir Michael Stoute. Der vierjährige 130:10 Außenseiter kam Start-Ziel sehr leicht gegen die beiden Mit-Favoriten des Rennens, John Gosdens Eagle Top (30:10) und  Luca Cumanis (45:10) Postponed zum Zuge. Der klare Favorit (25:10 der Prüfung, Telescope, war ohne Chancen unterwegs.

Den Höhepunkt des Schlusstages, die Diamond Jubilee Stakes (Gr.I) über 1200 Meter sollten eigentlich eine sichere Beute von Australiens aktuellem Sprint-Superstar Brazen Beau werden. Der vierjährige superschnelle „Aussie“ aus dem Stall von „Flamingo“-Trainer Chris Waller schien mit Craig Williams auch an der Außenseite 200 Meter vor dem Pfosten alles für sich zu haben. Doch der US-Amerikaner Undrafted war einfach stärker und entführte in einem großartigen Finish den Gruppe I-Sprint gemeinsam mit seinem in Superform reitenden Frankie Dettori in die USA in den Stall von Trainer Wesley Ward.

Ward hatte trotz des enttäuschenden Laufens von Coolmores Hootenanny im Commenwealth-Sprint (Gr.I) am Freitag,  mal wieder einen mit zwei Gruppe -Erfolgen – die zweijährige Scat Daddy-Tochter Acapulco hatte am Mittwoch in den Farben der Coolmore-Truppe die renommierten Queen Mary Stakes (Gr.II)  gewonnen- prächtigen Flug über den Teich nach England gewagt. Im Gegensatz zu allen anderen, die von Übersee den königlichen Erfolg gesucht hatten und leer ausgehen mussten.

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