Im heutigen BMW-Preis Düsseldorf über 2100 Meter proben auf der Grafenberger Rennbahn acht zum Teil bereits auf gehobenen Parkett profilierte dreijährigeTeilnehmerinnen auf Listenebene für den Henkel-Preis der Diana am ersten Augustsonntag an selber Stelle. Oder versuchen sich für das Stutenderby zu qualifizieren.
Eine dreijährige Lady, die sich für den Stutenklassiker durch ihren Gruppe III-Sieg im Prix Venteaux in Longchamp sowie ihre Gruppe I-Platzierung im Prix Saint-Alary ebenfalls in Longchamp – jeweils im Mai – längst qualifiziert sowie in die Spitzengruppe der Dreijährigen katapultiert hat, ist die Lord of England-Tochter Olorda. Nach ihrem Gruppe III-Erfolg war Olorda von ihrem damaligen Besitzer Peter Sander an Martin S. Schwarz aus den USA verkauft worden, allerdings bei ihrem Münchener Betreuer Michael Figge in Training geblieben. Dieser wollte seinem Crack eigentlich eine längere Verschnaufpause bis zum Stutenderby gönnen. Heute hat Figge gegenüber GaloppOnline mitgeteilt, dass man in der Rennplanung umdisponiert habe.
„Die Rennplanung für Olorda hat sich etwas geändert. Olordas Besitzer Martin S. Schwartz aus den USA hat sich gewünscht eine Starterin in den Belmont Oaks, Gruppe 1 über 2000 m Turf, dotiert mit 1.000.000,- US Dollar, am 04.07. zu haben. Ursprünglich war Olorda dafür nicht eingeplant, sondern die anschließend in Frankreich erworbene Sea Calisi. Da die französische Stute nun nicht in Amerika an den Start kommen, kann springt Olorda ein. Olorda hat sich mittlerweile bereits recht gut von ihren letzten Starts erholt und wird nun flott gemacht für das amerikanische Stuten-Derby. Am 27.06. um 05:05 fliegt Olorda mit ihrer Betreuerin und Arbeitsreiterin Gerlinde Mühlbichler ab Lüttich nach New York. Gerlinde (75 Siege als Jockey) hat bereits Erfahrung in den Staaten, sie war in den Jahren 2006, 2008 und 2010 jeweils drei Monate in Ocala im Pre-Training im Einsatz. Als Jockey für Olorda ist John Velasquez geplant. Nach dem Rennen kommt Olorda wieder nach München, um auf das eigentliche Hauptziel, den Preis der Diana in Düsseldorf vorbereitet zu werden“, so die Mitteilung von Michael Figge











