Das in Bremen auf Listenebene gelaufene swb-Derby-Trial mit einer Dotierung von 25.000 Euro über 2200 Meter übt mit Blickrichtung Hamburg immer noch seinen besonderen Reiz aus.
Das liegt nicht zuletzt daran, dass in der Vahr auch die letzten Derby-Tickets vergeben werden. Der Sieger rückt in der Regel nach GAG-Einschätzung mit Sicherheit ins Derbyfeld, aber auch die platzierten Pferde könnten in Hamburg dabei sein, wenn das Blaue Band entschieden wird. Vor zwei Jahren hieß der Sieger sogar Protectionist, er gewann zwar nicht das Derby, aber später mit dem Melbourne Cup eines der berühmtesten Rennen der Welt.
Mit einem dritten Platz im Derby-Trial von Hannover ist Gestüt Ammerlands Hot Beat einer der ersten Anwärter auf den Sieg im Bremer Pendant. Der Sieger in Langenhagen, Shimrano, gewann inzwischen das Kölner Oppenheim-Union-Rennen und wertete die hannoversche Form enorm auf. Der Ittlinger Lovato ist zwar noch sieglos, doch kann er bereits eine Gruppe-Platzierung vorweisen, als der Lauro-Sohn im Bavarian Classic, das in diesem Jahr ausnahmsweise in Hannover gelaufen wurde, als Dritter zu Quasillo und Ajalo eine sehr starke Form zeigte.
Im erwähnten Gruppe-Rennen von Hannover kam Iraklion auf Rang vier über die Linie, den alles entscheidenden Zug nach vorne ließ er noch vermissen. Er dürfte wie Koffi Prince, Le Tiger Still und Eyes on Me nur zu den Außeneitern zählen. Schwer einzustufen ist die aus Iffezheim anreisende Sunday Surprise, die lediglich zweimal in Frankreich am Start war, dabei auf Anhieb in Wissembourg gewann.
Ab 14.10 Uhr werden in Bremen acht Rennen gelaufen.










