Der Areion-Sohn Flamingo Star hat sich beim zweiten Auftritt in seiner neuen Heimat Australien deutlich gesteigert vorgestellt und am Samstagmorgen 04.32 Uhr deutscher Zeit einen hervorragenden zweiten Platz belegt. In einer mit 100.000 Australischen Dollar (ca.68.600 Euro) dotierten Listenprüfung über 1600 Meter in Doomben unterlag der fünfjährige Co-Favorit (47,5:10) aus dem Quartier von Chris Waller mit Jockey Hugh Bowman nur dem Stallgefährten und 21:10 Favoriten Strawberry Boy, der mit Jockey Zac Purton Start-Ziel gewann und am Pfosten mit einer viertel Länge voraus war.
Flamingo Star, der nach seiner Übersiedlung nach Down Under weiterhin die Farben von Marlene Haller, der auch nach wie vor ein entscheidender Anteil an dem Hengst gehört, trägt, hatte am selben Tag in Doomben auch eine Starberechtigung im Hauptrennen der Karte, dem mit zwei Millionen Australischen Dollar (ca. 1,37 Millionen Euro) dotierten Aami Stardbroke (Gr.I) über 1350 Meter, dem er aber zu Gunsten der Listenaufgabe fernblieb.
„Ich denke, dass er heute mit seinem zweiten Platz einen super Job gemacht hat. Das Höllentempo, das von Strawberry Boy vorgelegt wurde, scheint ihm nicht wirklich gepasst zu haben. Aber Flamingo Star hatte eine gute Startnummer und wir wussten, dass Strawberry Boy die Pace machen und das zu schlagende Pferd sein würde. Sein Jockey Hugh Bowman meinte, dass er ein paar Galoppsprünge weiter schon gewonnen hätte. Ich denke, wir haben erreicht, was wir bislang in der Vorbereitung auf seine Frühlings-Kampagne wollten, auch wenn kein Sieg dabei rausgesprungen ist. Wir wissen jetzt wie stark er ist und der Frühling wird glänzend für ihn. Hugh meinte noch, ob wir ihn nicht kastrieren wollten, damit er ruhiger werde. Er sei in der Maschine und beim Aufgalopp sehr aufmerksam und frisch gewesen. Ich habe ihm gesagt, dass Flamingo Star viel Geld gekostet habe und weiterhin Hengst bleiben solle, um ihm alle Karriere-Möglichkeiten offen zu halten sowie seinen Wert nach einem möglichen Gruppe I-Sieg entsprechend zu steigern. Flamingo Star erhält nun eine kurze Pause und wird gezielt auf The Epsom Gruppe I, das am ersten Oktobersamstag ausgetragen wird, vorbereitet“, war der ausführliche Bericht von Chris Waller über seinen neuen „deutschen Star“.
Chris Waller, den Eindruck hat man ganz klar, experimentiert erfreulicherweise nicht an seinem Ex-Deutschen bezüglich der Distanzen herum. The Epsom ist ein Gruppe I-Handicap über 1600 Meter, das mit 500.000 Australischen Dollar (ca. 343.000 Euro) dotiert ist und Anfang Oktober auf dem Randwick Racecourse in Sydney ausgetragen wird.











