Der erste Klassiker der Saison für die Stuten, der Preis vom Gestüt Auenquelle – 95. German 1.000 Guineas, endete am Sonntag auf dem Düsseldorfer Grafenberg mit einem echten Thriller. Denn in dem mit 125.000 Euro dotierten Gruppe II-Rennen über die Meile kamen bis Mitte der Zielgeraden beinahe das gesamte Starterfeld noch für den Sie in Frage. Doch der ging wieder einmal in das Ravensberger Quartier von Andreas Wöhler, für den die ungeschlagene Aqlaam-Tochter Full Rose (49:10) aus dem Besitz von Jaber Abdullah unter einem wie entfesselt reitenden Jozef Bojko gegen die von Waldemar Hickst trainierte Nymeria (Alexander Pietsch) und die von Jens Hirschberger vorbereitete Schützenpost (Eddy Hardouin) gewann. Dichtauf waren auch die Winterkönigin Bourree und die Ammerländerin Light the Stars, die auch durch die Zielfotografie nicht zu trennen waren, und im toten Rennen als Vierte über die Linie kamen (Video ansehen)“>Zum Video).
Amabelle (kam mit starkem Nasenbluten aus dem Rennen) und die irische Gaststute Letters Of Note hatten zu Beginn der Zielgeraden an der Sputze gelegen, doch dann kamen die Angriffe von allen Seiten. Terror hatte starke Momente, weiter außen kamen Schützenpost und Full Rose, während Nymeria innen eingesetzt wurde. Ganz spät tauchten außen auch noch Light the Stars und Bourree auf. Von den Favoritinnen war lediglich La Saldana nicht prominent, als es auf die letzten Meter ging.
Auf der Linie war es höllisch eng, aber Jozef Bojko, für den es bereits der vierte Tagestreffer war, hatte Full Rose einen Hals-Vorteil vor Nymeria gesichert, die wiederum eine halbe Länge vor Schützenpost war, hinter dann Bourree und Light the Stars auch nur einen Hals dahinter waren. „Sie ist ein total unkompliziertes Pferd, und es ist natürlich toll, dass ich sie reiten konnte“, so Jozef Bojko, der Mann des Tages am Sonntag auf dem Grafenberg. Für den Slowaken war es der erste Sieg in diesem Rennen, während Trainer Andreas Wöhler hier bereits 1995 mit Tryhphosa, 2007 mit Mi Emma, und 2013 mit Akua’da erfolgreich gewesen war.
Ärgerlich: Die Turffans in den Wettbüros, bzw. zuhause an den Bildschirmen bekamen die ersten 1000 Meter des Rennens nicht mit, denn es gab einen Bildausfall. Erst als die Pferde schon im Einlauf waren, gab es wieder Bilder aus Düsseldorf.











