John F Kennedy war über Winter bei allen Buchmachern auf der Insel als Favorit für das Investic Derby in Epsom gehandelt worden und bei seinem Team-Kollegen Ol‘ Man River aus dem überragend bestückten Ballydoyle-Quartier des irischen Meistertrainers Aidan O’Brien war es kaum anders.
Das Saison-Comeback des Galileo-Cracks „JFK“ am 12. April in Leopardstown in den Ballysax Stakes fiel zehn Längen hinter den Sieger Success Days, der allerdinga danach die Derrinstown Derby Trial Stakes (Gr.III) ebenfalls in Leopardstown gewonnen hat, ernüchternd aus. Aber man hoffte im Lager von Coolmores Derbyhoffnung, dass es ein Ausrutscher beim Jahresdebüt, der auch schon anderen späteren dreijährigen Stars an diesem Quartier passiert war, gewesen sein könnte.
Das Saisondebüt des Montjeu-Sohnes Ol‘ Man River fiel mit dem letzen Platz in den englischen 2000 Guineas fast noch katastrophaler aus, aber auch bei diesem Coolmore-As fand man zunächst die dieselbe Erklärung.
Doch am Donnerstag in den Dante Stakes von York, der ultimativen Derbyvorprüfung, sollten Aidan O‘Briens große Derbyhoffnungen John F Kennedy und Ol‘ Man River endlich liefern. Doch sie enttäuschten erneut krass und belegten weit abgeschlagen die letzten beiden Plätze.
„Es war sehr enttäuschend und Ryan meinte John F Kennedy wäre unterwegs gut gegangen und plötzlich nicht mehr weiter gekommen. Irgendwas stimmt nicht mit ihm, etwas, das wir noch nicht gefunden haben. Jedes Jahr hast du ein Bündel an tollen Pferden und großen Hoffnungen. Doch nicht bei allen geht es so weiter, wie du gedacht hattest. Manche Pferde sind einfach ausgebrannt und bei Beiden ist das offensichtlich der Fall. Wir geben ihnen jetzt eine Pause, starten sie wieder und werden sehen was passiert“, analysierte der irische Startrainer die unerfreuliche Situation mit seine beiden Cracks.












