Eigentlich hätte die von Aidan O’Brien vorbereitete Galileo-Tochter Found am Sonntag in den 1000 Guineas von Newmarket laufen sollen, doch der irische Top-Trainer war sich nicht sicher genug, die Stute laufen zu lassen, weswegen man sie aus dem Klassiker strich. Einen Tag später dann kam Found für viele überraschend an den Start.
Die zur Gruppe III zählenden Canford Cliffs European Breeders Fund Athasi Stakes über 1400 Meter auf dem Curragh schienen einen vergleichsweise leichte Aufgabe für Found zu sein, die mit Jockey Ryan Moore dann auch als 22:10-Favoritin notierte. Doch am Ende musste das Coolmore-Team eine Niederlage einstecken, als man den Zielspiegel hinter der ein Jahr älteren 260:10-Außenseiterein Iveagh Gardens nur als Zweite passierte. Dennoch hat Aidan O’Brien die klassischen Ambitionen noch nicht aufgegeben und nannte die Irish 1000 Guineas als nächstes Ziel für Found.
Die Siegerin, ein vierjährige Mastercraftsman-Tochter, wurde vergangenes Jahr am 26. Oktober im Großen Preis der Deutschen Bank in Hannover auf Listenebene Zweite zur Fährhoferin Goiania aus dem Quartiert von Peter Schiergen. Sie steht in Besitz von J. P. McManus, dessen Farben man eigentlich von den Hindernisbahnen kennt. Es war daher einer der seltenen Gruppe-Sieger auf der Flachen für den Besitzer und für Trainer Charles O’Brien sogar der erste Gruppe-Treffer seit 2011. „Wenn man schweren Boden antrifft, dann braucht man nicht nur ein Pferd das diesen Boden kann, sondern auch liebt“, so Charles O’Brien.












