Im vergangenen Jahr hatte Trainer Waldemar Hickst mit der Ittlingerin Daksha den Prix Allez France in Chantilly gewonnen. Am Montag hatte der Kölner Trainer mit Stiftung Gestüt Fährhofs Lacy erneut eine Starterin in dem mit 80.000 Euro dotierten Gruppe III-Rennen über 2000 Meter. Die Authorized-Tochter ging unter Starjockey Christophe Soumillon sogar als 33:10-Favoritin in das von neun Pferden bestrittene Stutenrennen.
Doch quasi vom Start bis ins Ziel lag die Vierjährige, die zuletzt in Hoppegarten auf Listenebene erfolgreich gewesen war, auf dem letzten Platz. Unterwegs war die deutsche Vertreterin extrem eifrig, und von ihrem Jockey nicht zu beruhigen. So verbrauchte sie viel Kraft, die ihr in der Endphase des Rennens dann fehlte. Der Sieg in der Stutenprüfung ging an die von Philippe Sogorb trainierte, und von Stephane Pasquier gerittene Mayhem, die sich Start-Ziel knapp mit einer Nase Vorteil gegen die von Jonathan Pease trainierte Sparkling Beam behaupten konnte.
Die vierjährige Whipper-Tochter, die im vergangenen Jahr im Premio Lydia Tesio in Rom als Vierte noch zwei Längen hinter Lacy gewesen war, kam somit zu ihrem ersten Gruppesieg. Am Toto gab es 71:10 auf die Siegerin. Um den dritten Platz kämpften zweieinhalb Längen zurück Mambomiss, Felcine und die letztjährige Prix de Diane-Zweite Amour A Papa, wobei Erstgenannte knapp die Oberhand behielt.











