Mit Ever Strong, Born to Run und Superplex tummelten sich in einem toll besetzten Preis von Dahlwitz (27.000 Euro) am Sonntag in Hoppegarten auch drei Gruppe-Sieger, doch die Favoritenposition bekleidete der Schlenderhaner Ito (26:10), der zuletzt in Krefeld hochüberlegen mit 16 Längen gewann.
Nicht umsonst also vertrauten die Wetter dem von Jean-Pierre Carvalho trainierten Adlerflug-Sohn, der sich in der 2000 Meter-Prüfung zum ersten Mal auf Black Type-Lever versuchte. Und Filip Minarik machte gleich klar, über welches Pferd hier der Sieg führen wird. Vom Start weg marschierte Ito an der Spitze und drehte dann im Einlauf erst richtig auf und verabschiedete sich grußlos von der Gegnerschaft. Dabei wurde deutlich, dass für den Schlenderhaner in der Listenklasse nicht Schluss sein wird. Im Stile eines besseren Pferdes empfahl sich der Adlerflug-Sohn für größere Aufgaben. Zweiter hinter Ito wurde sein Trainingsgefährte und der ebenfalls aus Schlenderhaer Zucht stammende Kerosin (Gerald Pardon), dahinter kam der norwegische Derby-Sieger des Vorjahres, Eye In The Sky (Elione Chaves), aus dem Stall von Niels Peterson auf Rang drei an den Zielpfosten (Zum Video).
Der Sieg in Krefeld war am Ende schon viel wert. Aber heute hat er natürlich ganz andere Gegner getroffen. Er hat es aber sehr gut gemacht“, so Jean-Pierre Carvalho für den es der erste Sieg in Hoppegarten war. „Für Kersosin war es schon der fünfte Start in diesem Jahr und er hat es jedes mal gut gemacht.“












