„Na wo ist denn mein Pferd, ich finde meine Nummer nicht“, war die Reaktion zahlreicher Zuschauer am Samstag auf dem Mülheimer Raffelberg. Kein Wunder. Rote Satteldecken mit schwarzer, kleiner Nummer. Wer sollte da erkennen, welches Pferd er gewettet hatte.
Von den Verantwortlichen in Mülheim schien sich keiner wirklich mit dem Thema auseinandergesetzt zu haben. Wer die Rennfarben „seines Pferdes“ also nicht kannte, konnte nur erahnen, an welcher Stelle sich das Pferd befindet.
Nicht wirklich förderlich für die Wetter. In England sieht man aktuell immer mehr Bahnen, die auf noch größere Nummern auf den Satteldecken umsteigen. In Amerika hat jede Nummer ihre eigene Farbe. Auch eine sehr gute Möglichkeit, dem Rennsportfan klarer aufzuzeigen, wo sich „sein Pferd“ im Rennen befindet. Die bunten Satteldecken sind in Deutschland bisher immer an den Kosten gescheitert.













